Sechs Minuten später rettete Bitshiabu bei einem Schick-Abstauber auf der Linie. Dann schien RB im Spiel besser anzukommen, Linksverteidiger Finkgräfe zielte aus der Drehung knapp vorbei (39.). Und dann doch noch ein Nackenschlag für RB: Nach einem zunächst abgewehrten Versuch brachte Leverkusen den zweiten Ball von rechts an den Fünfer, wo Tella seinen Platz nutzte (45.).
RB nach der Pause offensiver
Nach dem Wechsel nistete sich RB zunächst in der Bayer-Hälfte ein, kam aber kaum durch. Andrich grätschte bei einem Romulo-Abschluss noch dazwischen (49.). Leipzig bemühte sich, aber vieles wirkte halbherzig. Shooting-Star Diomande hatten die Gastgeber meistens im Griff. Das Team des Dänen Kaster Hjulmand setzte nun auf schnelle Angriffe von hinten heraus.
Schick erhöhte
Als erneut Schick vor Torwart Vandevoordt auftauchte, reagierte der Belgier klasse (53.). Der Stürmer, dessen Karriere nach einem Tief beim AS Rom ausgerechnet bei RB in der Saison 2019/20 wieder Fahrt aufgenommen hatte, blieb der auffälligste Akteur. Erst schob er knapp vorbei, um dann eine Minute später doch zu jubeln: Er nutzte einen Maza-Pass in seinen Lauf eiskalt (76.).
Baumgartners Tor zu wenig
Baumgartners artistisches Kopfballtor zum 1:3 (80.) hätte eine Wende einleiten können – wenn Mitspieler Diomande eine Minute später nicht verzogen hätte. So sorgte dann wieder Patrik Schick aus zunächst abseitsverdächtiger Position für die Entscheidung (90.).
Nun gegen St. Pauli
Bei vier Zählern Vorsprung auf die Konkurrenten Leverkusen, Stuttgart und Hoffenheim, diese beiden trennen sich am Samstag 3:3, bleiben die RB-Chancen auf die Champions League intakt.Es geht noch vor heimischer Kulisse gegen Kellerkind FC St. Pauli und auswärts zum SC Freiburg
cke