Am Samstagabend (2. Mai) kam es zu einer Eskalation im Essener Hauptbahnhof. Gegen 19:50 Uhr gerieten Personen in einer Toilettenanlage aneinander. Aus einem verbalen Streit entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung. Ein Mann wurde von zwei Angestellten attackiert.
Die Bundespolizei wurde informiert und rückte aus. Vor Ort trafen die Beamten auf die Beteiligten. Es handelte sich um zwei Mitarbeiter der Toilettenanlahge sowie einen Gast.
📌 Hauptbahnhof Essen
- Der Bahnsteig 4/6 ist der längste Bahnsteig Deutschlands.
- Im Bahnhofsgebäude befinden sich eine McDonald’s-Filiale, außerdem Geschäfte von Dunkin‘, Frittenwerk, dm, Ditsch, backWerk und weitere.
- Unterhalb des Hauptbahnhofs befindet sich eine U-Bahn-Station. Die U11 fährt auch bis nach Gelsenkirchen, die U18 nach Mülheim.
Streitigkeit mündet in körperlichem Angriff
Die Tatverdächtigen sind ein Mann (57) aus Duisburg und eine ebenfalls 57-jährige Frau aus Essen. Beide besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft. Das Opfer ist ein 29-jähriger syrischer Staatsbürger aus Essen. Die genauen Hintergründe des Streits sind Teil der Ermittlungen.
Nach ersten Erkenntnissen schubsten die beiden Angestellten den jüngeren Mann zunächst. Im weiteren Verlauf griff der 57-jährige Duisburger zu einem Wischmopp. Mit diesem schlug er auf den 29-jährigen Essener ein. Die Situation beruhigte sich erst wieder durch das Einschreiten der Einsatzkräfte der Bundespolizei.
Polizei stellt Personalien der Beteiligten fest
Die Bundespolizisten belehrten alle anwesenden Personen. Anschließend stellten sie die Personalien der Mitarbeiter und des Mannes fest. Die Beamten untersuchten den 29-Jährigen auf mögliche Wunden. Äußerlich erkennbare Verletzungen konnten bei dem Essener jedoch nicht festgestellt werden.
Der Geschädigte äußerte sich gegenüber den Beamten zu seinem Zustand. Er gab an, keine ärztliche Behandlung zu benötigen. Nach dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort durften alle Beteiligten ihren Weg fortsetzen.
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Ermittlungsverfahren nach Vorfall eingeleitet
Die Beamten entließen die Personen direkt am Ort des Geschehens. Die Eskalation im Essener Hauptbahnhof hat für die Mitarbeiter nun rechtliche Konsequenzen. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren gegen das Duo eingeleitet. Der Vorwurf lautet auf gefährliche Körperverletzung.