Bahnpendler in Nordrhein-Westfalen müssen sich auch in den kommenden Monaten auf Einschränkungen, Ausfälle und längere Fahrzeiten im Regional- und Fernverkehr einstellen. Zwar zieht die Deutsche Bahn (DB) zur Halbzeit der noch bis Juli angesetzten Großsanierung des Korridors Hagen–Wuppertal–Köln ein positives Zwischenfazit und sieht die Arbeiten im Zeitplan. Doch der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) kritisiert die Dimension der aktuellen Sanierung als zu groß: „Nach wie vor empfindet der VRR den Ausfallabschnitt, den die DB Infrago für die Generalsanierung festgelegt hat, als zu groß“, sagte Vorstandssprecher Oliver Wittke unserer Redaktion. Nach dem Ende der derzeitigen Arbeiten ist bis Weihnachten zudem bereits die nächste Großbaustelle zwischen Troisdorf und Wiesbaden angesetzt, die auch den Bahnknoten Köln berühren wird und ebenfalls zu Ausfällen führen wird.