Er habe Sorge gehabt, dass der Andrang am Sonntag eher verhalten werden würde, sagte Oded Horowitz. Das Wetter war schließlich ungemütlich nass. Und wie groß der Zuspruch beim Israel-Tag „in der aktuellen Situation“, wie Horowitz es formuliert, sein würde, das sei ohnehin schwer abzuschätzen. Aber: Das Festgelände auf dem Schadowplatz war gut gefüllt, über den Tag verteilt kamen mehrere Hundert Menschen, um den Israel-Tag zu feiern. Also den Geburtstag des Staates Israel, der am 14. Mai 1948 proklamiert wurde. „Anscheinend ist es vielen Düsseldorfern wichtig, zu kommen“, sagte der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde.