TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
Holstein Kiels Geschäftsführer Olaf Rebbe (48) bekam nicht nur Applaus, als er im Februar den beliebten Trainer Marcel Rapp (47) feuerte und dafür den polarisierenden Tim Walter (50) installierte. Nach dem 2:0 gegen Braunschweig – dem fünften Sieg aus den vergangenen sechs Spielen (dazu ein Unentschieden) – ist klar: Der Plan ist voll aufgegangen.
Kiel ist gerettet, hat nach dem Abstieg aus der 1. Liga den nächsten Absturz verhindert. Rebbe betrachtet es realistisch: „Es gibt jetzt keinen Grund zur Euphorie, weil wir nicht abgestiegen sind. Wir hatten und haben andere Ansprüche.“ Die erste Zweitliga-Saison nach dem Abstieg war intern zwar als Übergangs-Spielzeit eingepreist. Dass es zwischenzeitlich so mies lief (Mitte März lag Kiel auf Abstiegsplatz 17), hingegen nicht.
In der kommenden Saison soll es nun weiter aufwärtsgehen. Mit Trainer Walter? Dessen Vertrag endet nach der Saison. Er sagt: „Ausgeschlossen ist nichts.“ Rebbe betont: „Wir haben verabredet, nach Abschluss der Saison miteinander zu sprechen. Und das werden wir auch so machen.“
Definitiv an der Seitenlinie stehen wird Walter in den letzten beiden Saisonspielen gegen Magdeburg (Samstag, 13 Uhr, Sky) und in Dresden (17.5.). Da kann Kiel noch einen Zweitliga-Vereinsrekord (sechs Siege in Serie) knacken. Aktuell sind es vier am Stück.