„Saros“ lässt euch gerne sterben. Und das ist gut so! Housemarques neuester PS5-Kracher belohnt nicht die Unverwundbaren, sondern die Lernenden. Deshalb geben wir euch hiermit ein paar Tipps und Hinweise für euren nächsten Run mit auf den Weg.

Die grausigen Aliens auf Carcosa killen euch gnadenlos. Immer wieder. Und trotzdem habt ihr nach jedem Tod in „Saros“ nur einen Gedanken: nochmal! Damit der nächste Run nicht genauso endet wie der letzte, haben wir die wichtigsten Tipps zusammengestellt, die euch auf dem mysteriösen Planeten die Oberhand verschaffen.

Das Tutorial verschweigt euch den Turbo

Im Tutorial lernt ihr unter anderem auszuweichen, aber nicht, wie man sprintet. In gegnerfreien Zonen könnt ihr L1 einfach gedrückt halten, damit Arjun nach einer kurzen Verzögerung den Supersprint zündet. Perfekt, um schneller von A nach B zu kommen!

Der blaue Würfel ist Gold wert

Das Item Die Wette des Akolytten sieht auf den ersten Blick unspektakulär aus, ist es aber nicht. Zum einen lässt es euch Loot in Behältern neu auswürfeln, falls Waffe oder Artefakt nicht passen. Zum anderen – und das ist der echte Gamechanger – könnt ihr durch Gedrückthalten von Viereck sogar bereits ausgerüstete Artefakte wieder entfernen. Weil belegte Slots sonst für immer blockiert sind, solltet ihr den blauen Würfel nie liegen lassen.

Lieblingswaffe zu schwach? So bringt ihr sie auf Vordermann

Wer kennt es nicht? Eine starke Waffe droppt, aber sie liegt einfach nicht in der Hand. Mit einem kleinen Trick könnt ihr trotzdem profitieren! Legt eure Lieblingswaffe auf den Boden, hebt den ungeliebten High-Level-Drop kurz auf und nutzt dann einen blauen Würfel auf die abgelegte Waffe. Dabei wird sie automatisch an euer aktuelles Spielerlevel angepasst.

Kleine Symbole, großer Unterschied

Oben links im HUD verstecken sich kleine Symbole, die euch verraten, wann ein Waffen-Perk aktiv ist und wie lange er noch hält. Wer zum Beispiel nach einem Power-Kill einen Schadensboost bekommt, sollte genau dieses Fenster konsequent ausnutzen.

Ebenfalls wichtig beim Aufheben neuer Waffen: Die Stats skalieren mit euren Attributen Resilienz, Kommando und Antrieb. Lohnt sich der Tausch also wirklich? Ein kurzer Blick auf die Skalierung verrät es euch.

Verderbnis ist mehr als nur ein Fluch

Items mit Verderbnis klingen nicht immer nach einem guten Deal: Ihr erhaltet starke Buffs, aber auch fiese Nachteile. Doch wer durchhält und den jeweiligen Boss des Bioms besiegt, wird belohnt. Die negativen Effekte verschwinden danach dauerhaft!

Ihr dürft die gereinigten Items mit allen ihren Stärken und ohne einen einzigen Nachteil ins nächste Biom mitnehmen. Dies ist jedoch nur bei durchgehenden Runs sinnvoll, da man die Artefakte verliert, wenn man zur Basis zurückkehrt.

Euer Schild ist mehr als eine Schutzwand

Das Schild als reine Deckung zu benutzen, ist fast schon Ressourcenverschwendung in „Saros“. Haltet daher unbedingt nach blauen Projektilen Ausschau und versucht, sie mit eurem Schutz zu fangen.

Ein nützlicher Trick: Dash-Taste gedrückt halten, während der Schild oben ist. Ihr gleitet durch den Raum und könnt blaue Projektile direkt aufsaugen. Sie alle wandern sofort als Energie in eure Power-Waffe. Wer das einmal verinnerlicht hat, sucht blaue Kugeln geradezu aktiv!

Weil der Schild auf der Nahkampftaste liegt, könnt ihr es blitzschnell im letzten Moment aktivieren. Profis machen daraus eine Routine. Blaue Kugeln absorbieren, sofort den Power-Shot abfeuern, direkt wieder in den Schild wechseln und von vorne. Einmal verinnerlicht, fühlt sich das wie ein Tanz an.

Punch-Shielding: Der Schild-Trick für Fortgeschrittene

Die erwähnte Nahkampfattacke ist besonders wertvoll gegen gelbe Korruptionsgeschosse. Normalerweise fressen diese Projektile eure maximale Gesundheit an – egal ob ihr trefft oder blockt. Mit Punch-Shielding und dem Schildverstärker-Upgrade aus dem Fähigkeitenbaum wandelt ihr sie stattdessen in Power-Waffen-Energie um.

Und falls doch mal Korruption reinrutscht: Einfach die Power-Waffe abfeuern, das reinigt euch wieder.

Immer noch zu schwer? Ab Biom 3 gibt es einen Easy Mode

Ab dem dritten Biom lassen sich in der Passage spezielle Modifikatoren aktivieren, die das Spiel merklich entschärfen. Wer sich lieber auf die Story konzentrieren möchte oder am Standard-Schwierigkeitsgrad verzweifelt, sollte diese Option kennen. Besonders nützlich ist die Panzerungs-Verbesserung, die eingehenden Schaden reduziert. Auch Modifikatoren, die das Nachladen erleichtern und Verderbnis abschwächen, erleichtern euch das Spielerlebnis deutlich.

Wichtig: Die Einstellung lässt sich nur in der Basis vor einem Run ändern.

Saros: Spiel ist zugänglicher, weil niemand den Vorgänger schlagen konnte, so Housemarque

Wichtige Einstellungen für einfachere Runs

„Saros“ lässt euch in den Optionen einiges feintunen, das eure Durchläufe spürbar angenehmer macht. Folgende Stellschrauben lohnen sich besonders:

Gameplay & Kamera

  • Zielhilfen aktivieren: Bei dem hohen Tempo ist präzises Zielen eine echte Herausforderung. Stellt den Zielmagnetismus auf „Hoch“ und aktiviert zusätzlich die Zielfriktion, um unnötige Frustmomente zu vermeiden.
  • Fadenkreuz anpassen: Das Standard-Fadenkreuz ist winzig klein und im Chaos kaum zu sehen. In den Optionen empfehlen wir Größe 3 und den Typ „Fadenkreuz“. Das gibt euch deutlich mehr Orientierung beim Schießen.
  • Fallschutz einschalten: Fallschaden ist standardmäßig aktiv, was in den teils weitläufigen Arealen von Carcosa schnell teuer werden kann. Stellt den Fallschutz auf „Hoch“, und das Thema ist gegessen.
  • Höhere Empfindlichkeit einstellen: „Saros“ ist schnell, sehr schnell. Wer in hektischen Kämpfen die Übersicht behalten will, sollte Umgebungs- und Zielgeschwindigkeit auf beiden Achsen auf 150 % hochschrauben. Die Achsenunterstützung kann ebenfalls auf diesen Wert oder höher gestellt werden, um die Reaktionszeit weiter zu verkürzen.

Audio & Grafik

  • Ton richtig einstellen: In den Audiooptionen lassen sich störende Tinnitus-Geräusche reduzieren. Ein Segen in langen Sessions! Außerdem lohnt es sich, die Dynamic Range anzupassen. Der Nachtmodus eignet sich etwa fürs leise Spielen und hilft dabei, Gegner allein über den Sound zu orten.
  • Belichtungskorrektur hochdrehen: Manche Biome auf Carcosa sind düster bis unspielbar dunkel. Wer Gegner und Ressourcen nicht richtig erkennt, sollte die Belichtungskorrektur in den Grafikeinstellungen dringend nach oben ziehen.

Noch ein Hinweis: Die Eklipse ist kein Muss

Seid euch bewusst, dass ihr die Eklipse nicht in jedem Biom aktivieren müsst. Wer einen ruhigeren Run bevorzugt, kann sie einfach auslassen. Der Haken: Korrumpierte Waffen und Artefakte, die zu den stärksten im Spiel gehören, bleiben dann unerreichbar.

Im Übrigen lohnt es sich, während der Sonnenfinsternis einen Blick in die Datenbank zu werfen. Die sonst geschwärzten Textpassagen werden plötzlich lesbar – ein nettes Detail für alle, die tiefer in die Lore von Carcosa eintauchen wollen.

„Saros“ steckt voller Systeme, die sich erst mit der Zeit vollständig erschließen. Wer diese Tipps im Hinterkopf behält, wird merken, wie schnell aus hilflosen Anfängen echte Routine wird. Carcosa wartet – und diesmal seid ihr vorbereitet!

Habt ihr noch einen guten Tipp auf Lager, der euch das Überleben auf Carcosa erleichtert hat? Lasst es uns gerne wissen.