SSV Germania Wuppertal – SG Hackenberg 4:1 (2:0). Im Sechs-Punkte-Spiel vor rund 120 Zuschauern zeigte der SSV Germania Wuppertal endlich einmal Kaltschnäuzigkeit und wies die SG Hackenberg klar mit 4:1 in ihre Schranken. „Insgesamt war das ein souveräner Sieg, bei dem wir nach der Pause von vielen Chancen auch noch zwei nutzen konnten“, war SSV-Coach Ünsal Bayzit erleichtert. Durch den Dreier erspielten sich die Germanen einen Drei-Punkte-Vorsprung auf den Relegationsplatz, den nun die SG Hackenberg belegt. In einer insgesamt ausgeglichenen ersten Hälfte, in der die Hausherren jedoch ihre Topchancen eiskalt verwerteten, präsentierten sich beide Mannschaften besser, als es die derzeitige Tabellensituation aussagt. Zwei starke Chancen für die Gäste kurz nach Spielbeginn sowie nach 35 Minuten strichen knapp am Tor vorbei. Besser machte es die Elf vom Freudenberg, die durch die punktgenauen Hereingaben von Pascal Glittenberg stets für Gefahr sorgten und sich in der 36. Minute belohnte: erneute servierte Glittenberg nach schönem Zuspiel von Sami Issa eine Maßflanke, die Benny Steven wuchtig per Kopf zum 1:0 verwertete. Zwei Minuten später klingelte es erneut. Dieses Mal brachte Glittenberg das Spielgerät flach vors Tor, wo Hazim Dezic am schnellsten reagierte und die beruhigende Pausenführung besorgte. Vor dem 3:0 hatte Issa wieder einen Geistesblitz, ehe Dezic per Lupfer das 3:0 erzielte. Den Gegentreffer eine Viertelstunde vor dem Abpfiff steckten die Germanen gut weg. Eine von zahlreichen Möglichkeiten netzte kurz vor dem Ende Ege Erdem zum 4:1-Endstand ein. ryz