Nach einem versuchten Tötungsdelikt, bei dem ein Mann in der Münchner Ludwigsvorstadt verletzt wurde, konnte ein Tatverdächtiger am Sonntag, 3. Mai, festgenommen werden.
Wie die Polizei berichtete, konnten zunächst im Rahmen der Ermittlung durch die im Bahnhofsviertel aufgestellten Videotürme der Münchner Polizei und weitere Überwachungskameras Fotos des zuvor unbekannten Täters gesichert werden.
Auf Grundlage dieser Fotos beantragte die Polizei am Samstag einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung beim Amtsgericht München. Wie die Polizei schilderte, erhielt die Polizei mehrere Hinweise auf die Identität des Tatverdächtigen. Zeitgleich stellte sich ein 38-Jähriger bei einer Polizeidienststelle und teilte den Beamten mit, er sei der Gesuchte. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen vorläufig fest.
„Spitze Gewalteinwirkung“ in München: Verletzter mit mehreren Wunden
In der Nacht des 1. Mai gingen gegen 3 Uhr nachts mehrere Meldungen über eine verletzte Person in der Ludwigsvorstadt bei der Polizei ein, die daraufhin mit mehreren Streifenbesatzungen ausrückte. Vor Ort fanden sie einen verletzten 43-jährigen Münchner an. Dieser hatte Polizeiangaben zufolge mehrere Wunden, die durch „spitze Gewalteinwirkung“ während einer körperlichen Auseinandersetzung verursacht worden waren. Der Täter war zunächst unbekannt.
Verletzter nicht mehr in Lebensgefahr
Der Mann musste in ein Krankenhaus gebracht werden, wo er sich laut Polizei weiterhin befindet. Wie sie weiter mitteilte, sei der Mann „aktuell nicht mehr in Lebensgefahr“.
Sofort leiteten Einsatzkräfte eine Fahndung ein; das Kommissariat 11 der Münchner Polizei übernahm die weiteren Ermittlungen.