Hamburgs Frederik Bo Andersen beim Wurf

AUDIO: Handball-Bundesliga: HSV Hamburg besiegt Stuttgart (1 Min)

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Stand: 04.05.2026 10:12 Uhr

Handball-Bundesligist HSV Hamburg ist wieder die aktuelle Nummer drei im Norden. Durch den 31:26 (16:11)-Heimsieg gegen den TVB Stuttgart zogen die Hanseaten in der Tabelle an der TSV Hannover-Burgdorf vorbei.

von Christian Görtzen

Der HSVH rückte mit jetzt 27:33 Punkten auf den zehnten Tabellenplatz vor. Die „Recken“ hatten am Abend zuvor mit 29:30 beim DHB-Pokal-Finalisten Bergischer HC verloren und stehen nach dem 30. Spieltag mit 25:35 Zählern auf dem elften Rang.

HSVH hinten stabil und vorne konsequent

Nach etwas mehr als einer Viertelstunde nahm TVB-Trainer Misha Kaufmann seine erste Auszeit. Ganze vier Treffer hatten die Hamburger bis dahin ihrem Gegner gestattet. Der HSVH zeigte ein gutes Rückzugsverhalten nach eigenen Angriffen und stand kompakt in der Deckung, mit flinken Zugriffen auf die Stuttgarter Rückraumspieler auf den Halbpositionen, auf Linkshänder Kai Häfner und den 2,05 Meter großen Schweizer Lenny Rubin.

Ein Handball liegt im Tornetz.

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An der eigenen 7:4-Führung zu dem Zeitpunkt hatte HSVH-Torwart Robin Haug einen beträchtlichen Anteil, die Paradenquote des Norwegers lag bis dahin bei starken 43 Prozent. Kurz vor der Pause bauten die Norddeutschen unter der Regie von Neu-Nationalspieler Moritz Sauter ihren Vorsprung durch einen 4:0-Lauf erstmals bis auf sechs Tore (16:10) aus, zur Pause hieß es dann 16:11.

Hamburg baut Vorsprung weiter aus…

Und die Mannschaft von HSVH-Trainer Torsten Jansen setzte nach Wiederbeginn ihren guten Lauf fort. Linksaußen Kaj Geenen sorgte mit dem 20:12 (34.) für die erste Acht-Tore-Führung. Die daraufhin auch leicht noch hätte ausgebaut werden können. Doch Jacob Lassen verfehlte bei einem Wurf auf das leere TVB-Tor das Ziel, und Sauter knallte nach einem Gegenstoß den Ball an die Latte.

…und lässt in der Schlussphase zu viel zu

Dafür sorgte bald darauf erneut Haug für Jubel in der Sporthalle Hamburg. Direkt nachdem er (unabsichtlich) einen Wurf von Rubin ins Gesicht bekommen hatte, parierte er beim Stand von 24:17 einen Siebenmeter von Häfner. Alles sah nach einem klaren Gang aus für die Gastgeber, doch nach mehr als fünf Minuten ohne eigenen Treffer hieß es nur noch 26:23 (54.). Mehr ließen die Norddeutschen allerdings nicht zu. Erfolgreichster HSVH-Profi war Frederik Bo Andersen, der seine sieben Würfe allesamt im TVB-Tor unterbrachte.

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