Teile eines Segelflugzeugs liegen nach einem tödlichen Absturz im Wald.

Stand: 04.05.2026 12:06 Uhr

Beim Absturz eines Segelfliegers am Ith-Kamm nahe des Salzhemmendorfer Ortsteils Lauenstein (Landkreis Hameln-Pyrmont) ist der Pilot der Maschine gestorben. Die Unfallursache ist unklar, Ermittlungen laufen.

Der 72-jährige Pilot war am Samstagnachmittag mit seinem Segelflieger abgestürzt. Dabei wurde er tödlich verletzt. Die Polizei habe keine neuen Erkenntnisse, sagte ein Sprecher am Sonntag auf Anfrage des NDR Niedersachsen. Auch die Unfallursache sei weiterhin unklar. Polizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung mit Sitz in Braunschweig ermitteln. Expertinnen und Experten der Behörde waren bereits am Samstag vor Ort.

Unfallort war schwer zugänglich

Das Heck eines Segelflugzeugs liegt nach einem tödlichen Absturz im Wald.

Für die Einsatzkräfte war es nicht einfach, den Leichnam zu bergen.

Am Samstag waren im Ith mehrere Feuerwehren und auch Höhenretter im Einsatz. Der Unfallort war den Angaben zufolge schwer zugänglich. Der 72-jährige Pilot wurde im Cockpit zunächst nicht ansprechbar gefunden und durch Rettungskräfte umgehend reanimiert, teilte die Polizei am Montag mit. Trotzdem sei der Mann noch an der Unfallstelle gestorben. Gestartet war der 72-Jährige laut Polizei vom nahegelegenen Segelflugplatz Bisperode.

Ähnlicher Fall im Landkreis Oldenburg

Erst am vergangenen Dienstag war ein Ultraleichtflugzeug in der Nähe des Flugplatzes Hatten (Landkreis Oldenburg) abgestürzt. Auch in diesem Fall kam der Pilot der Maschine ums Leben.

11:50 Uhr

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, das Luftfahrtbundesamt habe die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Das ist nicht korrekt. Polizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermitteln. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.

Das Wrack eines abgestürzten Kleinflugzeugs in Hatten

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