In Dresden hat der kommunale Versorger Sachsenenergie einen neuen innerstädtischen Solarpark installiert. Die neue Anlage befindet sich auf einer ehemaligen Mülldeponie an der Radeburger Straße am Rande des Hellers, wie das Unternehmen mitteilte.

Mit knapp einem Hektar ist der neue Solarpark nun der größte, den die Sachsenenergie in Dresden betreibt. Der erzeugte Strom reiche für rund 1.000 Haushalte, die einen moderaten Jahresverbrauch haben, hieß es. Schaut man ins Umland, dann haben Solarparks dort ganz andere Dimensionen. In Dippoldiswalde etwa steht seit vergangenem Jahr ein 19-Hektar-Solarpark. Zeithain wartet seit 2024 mit 95 Hektar für Sonnenstrom auf. Im engmaschigen Stadtgebiet seien Flächen für Sonnenstrom nur schwer zu finden und Solarparks brauchten eine gewisse Größe, damit sich Bau, Wartung und Versorgung lohnen, hieß es von der Sachsenenergie. In die Dresdner Anlage hat das Unternehmen 1,5 Millionen Euro investiert, so Vorstand Axel Cunow.

Solaranlagen auf aktiven oder ehemaligen Mülldeponien sind in Sachsen nicht neu. So wurden etwa auf der Zentraldeponie Cröbern südlich von Leipzig und in der ehemaligen Deponie Gröbern bei Meißen Photovoltaik-Anlagen installiert, die Sonnenstrom liefern.