Der Stadtrat des Bezirks Steglitz-Zehlendorf, Urban Aykal (Grüne), kritisierte den Vorstoß der Verkehrsverwaltung. Ein Rückstau des Verkehrs auf die A103 sei nicht erkennbar, teilte Aykal dem rbb auf Nachfrage mit. Das habe eine Untersuchung, die die Senatsverkehrsverwaltung selbst beauftragt habe, bereits im Jahr 2023 ergeben.

Zudem seien die Anteile von Fuß-, Rad-, Kfz- und ÖPNV-Verkehr an der betroffenen Stelle eine reine Schätzung und nicht geeignet für die Beurteilung der Zulässigkeit der geplanten Verkehrsführung, hieß es. Der Gehweg sei weiterhin mit einer Breite von 1,75 Meter zu schmal für eine gemeinsame Nutzung mit dem Radverkehr.