Die Zahl der Affenpockenfälle in Berlin ist erneut deutlich gestiegen. Erstmals ist auch eine Frau in der Hauptstadt an dem Mpox-Virus erkrankt. Das berichtet die „B.Z.“ unter Berufung auf den aktuellen Epidemiologischen Wochenbericht des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso).
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der
Werbevereinbarung
zu.
Demnach hat es allein in diesem Jahr 99 Infektionen mit dem Virus gegeben. In der jüngst ausgewerteten Woche vom 20. bis 26. April 2026 wurden elf neue Fälle von Mpox an das Lageso übermittelt. Darunter seien zehn Männer und erstmals auch eine Frau. Dem Medienbericht zufolge seien die meisten Neuinfektionen auf sexuellen Kontakt zurückzuführen. Dies treffe auch auf den weiblichen Fall zu. Unter den Erkrankten seien auch drei gegen Mpox geimpfte Personen gewesen.
Affenpocken in Berlin: Fälle 2026 steigen deutlich im Vergleich zu Vorjahren
Derart viele Fälle waren in den Vorjahren in diesem Zeitraum in Berlin nicht gemeldet worden. Zum Vergleich: Im Jahr 2025 waren es im selben Zeitraum 70 Fälle, 2024 wurden 20 und 2023 lediglich zehn gemeldet.

Dass sich Affenpocken von Mensch zu Mensch übertragen, ist selten und nur bei engem Kontakt möglich. Die Viren gelangen dabei meist über Hautverletzungen, Schleimhäute und Atemwege in den Körper. Zu den ersten Symptomen gehören Fieber, Kopf-, Muskel-, Rückenschmerzen und geschwollene Lymphknoten. Später kommen Hautausschläge hinzu.