Mit großem Selbst- und Sendungsbewusstsein ist der Seniorenrat der Stadt in Essen jetzt in seine neue Amtsperiode gestartet. „Ausgestattet mit mehr Kompetenzen“ wolle man Ansprechpartner und Lobby für die heute mehr als 165.000 Essener und Essenerinnen über 60 Jahre sein, sagt die Vorsitzende des Seniorenrates Susanne Asche.

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Auf seiner konstituierenden Sitzung im März wurden unter den 68 stimmberechtigten und stellvertretenden Mitgliedern 21 neu in ihr Amt eingeführt. Bei der Wahl des Vorstands setzte das Gremium auf Kontinuität: Nicht nur Susanne Asche (CDU) wurde in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt, auch Gerd Maschun (SPD) und Bernd Böcker (Die Grünen) wurden als stellvertretende Vorsitzende wiedergewählt.

Essener Seniorenrat spricht über Rettungsdienst und Katastrophenschutz

Am Mittwoch, 6. Mai, lädt der Seniorenrat um 10 Uhr zu seiner zweiten Sitzung in den Ratssaal des Rathauses Essen (Porscheplatz) ein. „Dann werden weitere Weichen für die politische Mitwirkung gestellt“, kündigt die Vorsitzende an. Ordnungsdezernent Christian Kromberg werde Aktuelles zu Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz berichten. Daneben sollen die Aufgabenbereiche des Amtes für Soziales und Wohnen vorgestellt werden. Dazu gehören der Bericht zur Weiterentwicklung der Essener Demenz-Strategie sowie die Vorstellung der Bereiche Sozialplanung, Senioren und Seniorinnen, Demenzberatung und Pflege- und Wohnberatung.

In der neuen Ratsperiode hat der Seniorenrat eine deutlich gestärkte politische Rolle.

Susanne Asche
Susanne Asche, Vorsitzende des Essener Seniorenrates

Der Seniorenbeauftragte des Bezirks Ruhrhalbinsel, Dieter Rheinisch, der auch Koordinator des Spaziergangs-Projekts „Willst du mit mir geh´n?“ ist, berichtet über seine Tätigkeit. Das Spazier-Projekt ist vor mehr als zehn Jahren gestartet und sehr erfolgreich: In der Mehrzahl der Essener Stadtteile warten Spazier-Paten an einem festen Termin in der Woche an einem Treffpunkt auf Senioren, die mit anderen spazieren gehen wollen, spontan und ohne Anmeldung. Viele genießen Austausch und Bewegung, manche haben in der Gruppe Freunde gefunden.

Politik soll Belange älterer Menschen stärker beachten

„In der neuen Ratsperiode hat der Seniorenrat eine deutlich gestärkte politische Rolle“, sagt die Vorsitzende Susanne Asche. Man wolle daher Arbeitskreise zu wichtigen Themenfeldern einrichten: etwa zu „Zukunft Wohnen und Wohnumfeld“, „Verkehr und Mobilität“ und „Umwelt und Bewegung“. Die Arbeitskreise sollen Vorschläge erarbeiten und in die Sitzungen des Rates einbringen. „Wir wollen gemeinsam erreichen, dass die Belange älterer Menschen bei allen großen und kleinen Entscheidungen in der Politik und Verwaltung immer mitgedacht werden, um allen Teilhabe zu ermöglichen.“

Die Sitzungen des Seniorenrates sind öffentlich; auch am Mittwoch, 6. Mai, sind Gäste ab 10 Uhr in den Ratssaal eingeladen.