21:00 Uhr | BSW fordert Schutzkonzepte für Innenstädte

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) im Sächsischen Landtag fordert nach der mutmaßlichen Amokfahrt Sicherheitskonzepte für Innenstädte des Freistaates. „Unabhängig vom konkreten Motiv stellt sich die Frage, wie wir unsere Innenstädte besser gegen solche Gefahrenlagen schützen können“, erklärte der Leipziger BSW-Landtagsabgeordnete Eric Recke.

Fraktionschef Ronny Kupke betonte, jetzt sei es entscheidend, dass die Behörden schnell und transparent aufklären, was genau geschehen sei. „Alles andere wäre den Opfern gegenüber respektlos. Gleichzeitig dürfen wir nicht zulassen, dass solche Ereignisse vorschnell politisch instrumentalisiert werden“, so Kupke. Zum jetzigen Zeitpunkt seien Hintergründe der Tat noch unklar. Die Fraktion warnte ausdrücklich vor Spekulationen über Motive.

20:45 Uhr | Grüne drücken Opfern Mitgefühl aus und danken Helfern

Die Vorsitzenden der Grünen im Sächsischen Landtag, Franziska Schubert und Valentin Lippmann, haben den Opfern ihr Mitgefühl ausgedrückt. In einer Mitteilung heißt es: „Wir sind erschüttert und tief getroffen von den schrecklichen Nachrichten aus Leipzig. Unsere Gedanken sind bei den Familien und Freundinnen und Freunden der Opfer. Wir wünschen allen Verletzten und Betroffenen dieser schlimmen Amoktat eine schnelle Genesung und Kraft bei der Verarbeitung dieses schrecklichen Ereignisses. Wir danken allen Menschen, die vor Ort Hilfe geleistet haben, für ihren selbstlosen Einsatz bei der Versorgung der Verletzten und der Betreuung von Augenzeuginnen und Augenzeugen.“

20:40 Uhr | Polizei schaltet Hinweisportal frei

Nach der mutmaßlichen Amokfahrt eines Autofahrers in Leipzig hat die Polizei ein Hinweisportal und ein Hinweistelefon freigeschaltet. Unter der Nummer 0341 966 46666 können Zeugen sich melden. Sie können unter anderem Fotos und Videos hochladen oder Hinweise zum Hergang geben.

20:15 Uhr | Leipzigs OB Jung: „Kaum zu ertragen“

Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung zeigte sich nach der Amokfahrt „fassungslos“. Die Gedanken seien bei den Opfern, sagte der SPD-Politiker. „Es ist kaum zu ertragen, eine solche Tat an einem Montagnachmittag“, sagte Jung. Er dankte den Rettungskräften.