Stand: 04.05.2026 20:20 Uhr
Beim 2MR-Festival in der Bucerius Law School in Hamburg wird am Montag das neue Social-Media-Projekt „stiftungen.social“ vorgestellt. Daran beteiligt sind 16 deutsche Stiftungen, darunter die Joachim-Herz-, die ZEIT Bucerius- und die Körber-Stifung.
Sie wollen ab jetzt über einen besser gesicherten Server auf Mastodon kommunizieren. Die Social-Media-Plattform ist dafür bekannt, frei von Algorithmen zu sein und Daten besser zu schützen als andere.
Ein Zeichen gegen Trump, Musk und Zuckerberg
Ziel ist es, unabhängiger von großen Social-Media-Netzwerken aus China und den USA, wie Instagram oder TikTok, zu werden. Und zugleich wolle man ein Zeichen gegen Akteure wie Donald Trump, Elon Musk und Mark Zuckerberg setzen. Denn Hass, Hetze und Desinformation auf Social Media nähmen massiv zu, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der 16 Stiftungen.
Stiftungen posten über Mastodon
Auf dem Mastodon-Server stiftungen.social können allerdings nur die Initiatoren posten – also ihre eigenen Themen oder Veranstaltungen teilen. Privatpersonen mit einem Mastodon-Account können selbst nichts veröffentlichen. Aber sie können auf die Postings der Stiftungen antworten und mit anderen Userinnen und Usern diskutieren.
Entwickelt und umgesetzt wurde der Server zusammen mit Save Social – einer Hamburger Initiative zur Stärkung europäischer Social-Media-Plattformen und den beteiligten Stiftungen.