Seit 2019 stand Aubin in 420 DEL-Partien als Head Coach des Hauptstadtklubs hinter Bande, von denen die Eisbären 265 Spiele gewannen. 2022 wurde er als DEL-Trainer des Jahres ausgezeichnet. „Es war ein Segen für mich, mit dieser Truppe zusammen zu sein“, sagte der Kanadier am Montag bei der Rückkehr vom gewonnen fünften Finalspiel in Mannheim dem rbb. Er wolle die Woche nun nutzen, um noch so viel Quality-Time wie möglich mit der Mannschaft zu verbringen.

„Das nächste Kapitel wird eine große Herausforderung, aber nichts wird Berlin jemals ersetzen können“, so Aubin. In seiner aktiven Zeit spielte er unter anderem für Genève-Servette HC und Fribourg-Gottéron. Auch als Trainer arbeitete er bereits in der Schweiz, wurde 2019 bei den ZSC Lions aus Zürich allerdings entlassen.

„Er ist einer der besten und erfolgreichsten Trainer der Eisbären-Geschichte“, würdigte Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer den scheidenden Coach. Aufgrund seiner Verdienste um die Eisbären hätte man sich dazu entschieden, dem Wechselwunsch Aubins nachzukommen. „Wir werden die neue Situation nun in Ruhe analysieren. Wir haben ein sehr gutes Trainerteam und werden den passenden Head Coach für die Eisbären finden“, so Richer.