Geheimtipp bei Nürnberg
Romantische Weinstadt in Franken erkunden
Aktualisiert am 05.05.2026 – 07:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Rödelseer Tor (Archivbild): Die historischen Wehranlagen in der Stadt sind komplett erhalten. (Quelle: MORITZ_LOEW/imago)
Eine Kleinstadt in Unterfranken bietet viel: Besucher dürfen sich auf Wein, Fachwerk und eine reiche Geschichte freuen. Das sollten Gäste dort nicht verpassen.
Iphofen ist eine Kleinstadt mit weniger als 5.000 Einwohnern – und trotzdem ein echter Geheimtipp für alle, die einen Ausflug in Franken planen. Die Stadt punktet gleich doppelt: mit ihrer malerischen Lage inmitten der fränkischen Weinberge und einer beeindruckenden historischen Altstadt. Wer einen Besuch in der Stadt erwägt, die nur knapp 80 Kilometer von Nürnberg entfernt liegt, wird nicht enttäuscht.
Besonders sehenswert sind neben der Stadtmauer selbst die Tore und Türme entlang der Anlage. Das bekannteste der drei noch erhaltenen Tore ist zugleich das älteste: das Rödelseer Tor. Das Ensemble – Turm, schmuckes Fachwerkhaus und das eigentliche Tor – gilt laut Stadtverwaltung als Wahrzeichen Iphofens. Erbaut wurde es zwischen 1455 und 1466.
Direkt daneben liegt ein ehemaliges Gefängnis: Im wuchtigen Mittagsturm hausten all jene, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten waren, heißt es auf der Webseite der Stadt. Auch die benachbarte Stadtpfarrkirche St. Veit kann besichtigt werden. Besucher erwartet eine Mischung aus Spätgotik, Renaissance und Frühbarock. Zudem sind die beiden anderen, noch erhaltenen Tore, das Mainbernheimer Tor sowie das Einersheimer Tor, ebenfalls einen Abstecher wert.
