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Aktuelle News zum Iran-Krieg im Ticker: Chefdiplomat Araghtschi möchte USA aus der Straße von Hormus raushalten. Teheran attackiert mehrere Golfstaaten.
Das Wichtigste in
diesem News-Ticker
- Straße von Hormus„,“position“:“1″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“50″}}“>Straße von Hormus – Iranischer Außenminister: „Projekt Freiheit ist Projekt Sackgasse.“
- Großbrand in Golfstaat nach iranischem Drohnenangriff„,“position“:“2″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“50″}}“>Großbrand in Golfstaat nach iranischem Drohnenangriff – Betroffen ist eine Industriezone der Hafenstadt Fudschaira.
- US-Handelsschiffe passieren Straße von Hormus„,“position“:“3″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“50″}}“>US-Handelsschiffe passieren Straße von Hormus – US-Lenkwaffenzerstörer sind derzeit im Persischen Golf stationiert.
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Update, 8:15 Uhr: Ein Experte sieht China als stillen Gewinner des Iran-Kriegs. Peking habe durch den Konflikt viel über die US-amerikanischen Kriegsstrategien gelernt, sagte der frühere CIA-Analyst John Nixon gegenüber Al Jazeera. Entscheidender sei jedoch, dass China sich nun als verlässlicherer Partner für die Golfstaaten positionieren könne. Da Peking kein Interesse daran habe, Krieg in die Region zu tragen, wachse die Anziehungskraft auf die dortigen Staaten. Auch energiepolitisch bleibe die Bindung an die Golfstaaten für Peking langfristig zentral – selbst im Zuge der globalen Energiewende.
Iran-Krieg: US-Militär eskortiert nach eigenen Angaben zwei US-Handelsschiffe durch Straße von Hormus
Update, 7:00 Uhr: Die USA haben nach eigenen Angaben damit begonnen, Handelsschiffe durch die vom Iran blockierte Straße von Hormus zu eskortieren. Zwei US-Handelsschiffe hätten die Meerenge mit Unterstützung von Zerstörern der Marine passiert, teilte das US-Militär mit. Die Reederei Maersk bestätigte, dass der unter US-Flagge fahrende Frachter „Alliance Fairfax“ in Begleitung des US-Militärs den Golf über die Straße von Hormus verlassen habe. Der Befehlshaber der US-Streitkräfte in der Region, Admiral Brad Cooper, teilte mit, das US-Militär ermutige Schiffe und Reedereien, die Meerenge trotz iranischer Drohungen zu durchfahren.
Es kam zu weiteren Angriffen auf mehrere Golfstaaten. © Altaf Qadri/AP/dpaStraße von Hormus
Update, 5. Mai, 5:50 Uhr: Der Iran hat die USA davor gewarnt, die von ihm blockierte Straße von Hormus wieder für den internationalen Schiffsverkehr freizumachen. „Projekt Freiheit ist Projekt Sackgasse“, schrieb Irans Außenminister Abbas Araghtschi in der Nacht auf der Plattform X mit Blick auf die von US-Präsident Donald Trump verkündete Initiative für ein Ende der Blockade der Meeresenge. „Die Ereignisse in der Straße von Hormus machen deutlich, dass es keine militärische Lösung für eine politische Krise gibt.“
Iran-Krieg: Trump droht dem Iran mit Vernichtung
Update, 20:52 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit vollständiger Vernichtung gedroht, sollte das Land amerikanische Schiffe angreifen. Der Iran werde „von der Erde gefegt“, zitierte Fox News Trump nach einem Interview. Im Rahmen des sogenannten „Projekt Freiheit“ will Washington die Straße von Hormus wieder für die internationale Schifffahrt öffnen – und macht dabei klar, wie weit es im Konflikt mit dem Iran zu gehen bereit ist.
Trump unterstrich im Fox-News-Interview die Kriegsbereitschaft der USA mit deutlichen Worten: „Wir haben die beste Ausrüstung. Wir haben überall auf der Welt Material. Wir haben überall auf der Welt Stützpunkte. (…) Wir können all das Material einsetzen, und das werden wir auch tun, wenn es nötig ist“, sagte Trump dem Sender.
Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg
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Update, 20:00 Uhr: Weitere Details zu den US-Angriffen auf iranische Boote: Donald Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social von sieben Schiffen, der Kommandeur des zuständigen Regionalkommandos (Centcom), Admiral Brad Cooper, berichtete von sechs versenkten Booten.
Trump schrieb zur Begründung, der Iran habe einige in dem Krieg unbeteiligte Nationen angegriffen – darunter ein südkoreanisches Frachtschiff. Abgesehen von diesem Schiff sei bislang kein weiteres bei der Durchfahrt der Straße von Hormus zwischen dem Iran und dem Oman zu Schaden gekommen. Der staatliche iranische Rundfunk dementierte die Berichte über versenkte Schnellboote unter Berufung auf eine namentlich nicht genannte Militärquelle.
Update, 19:08 Uhr: In der Straße von Hormus kommt es derzeit zu offenen Gefechten zwischen der US-Armee und den iranischen Streitkräften. Dies berichtet unter anderem CNN unter Berufung auf das US-Militär. Laut den Angaben haben die USA sechs iranische Kleinboote angegriffen und zerstört. Diese sollen zuvor zivile Schiffe ins Visier genommen haben. Weiter teilte das US-Militär mit, dass der Iran „Raketen und Drohnen“ auf Handelsschiffe abgefeuert habe.
Iran-Krieg: Auch der Oman meldet Angriffe auf zivile Infrastruktur
Update, 19:00 Uhr: Der Oman hat einen Angriff auf ein Wohngebäude gemeldet. Die staatliche Nachrichtenagentur Oman News Agency berichtete, dass der Angriff die Region um Buch getroffen habe. Dabei handelt es sich um eine vom übrigen Staatsgebiet getrennte Exklave an der Straße von Hormus. Zunächst war nicht klar, von wem der Angriff ausging.
Bei dem Angriff seien ausländische Arbeiter verletzt worden, meldete die Nachrichtenagentur weiter unter Berufung auf Sicherheitsquellen. Sie hätten schwere bis mittelschwere Verletzungen erlitten. Außerdem seien vier Fahrzeuge beschädigt worden. In einem benachbarten Haus gingen demnach Fensterscheiben zu Bruch. Die Behörden nahmen Ermittlungen zu dem Vorfall auf.
Großbrand in Golfstaat nach iranischem Drohnenangriff
Update, 18:16 Uhr: In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist Behördenangaben zufolge nach einem iranischen Drohnenangriff ein Großbrand ausgebrochen. Betroffen ist eine Industriezone der Hafenstadt Fudschaira, wie das Medienbüro der Küstenstadt berichtete.
Zuvor hatte die Armee der Vereinigten Arabischen Emirate nach eigenen Angaben drei iranische Raketen abgefangen. Eine weitere Rakete sei im Meer niedergegangen, hieß es in einer Erklärung des emiratischen Verteidigungsministeriums. In mehreren Regionen des Landes sei die Flugabwehr zu hören gewesen. Die Erklärung erfolgte kurz nachdem die Behörden mitgeteilt hatten, dass die Flugabwehr auf eine Bedrohung reagiere, und die Bevölkerung aufgefordert hatten, sich in Sicherheit zu bringen.
Update, 17:26 Uhr: In der Straße von Hormus ist es am Montag zu einer Explosion auf einem Schiff einer südkoreanischen Reederei gekommen. Wie Reuters unter Berufung auf das Außenministerium in Seoul berichtet, prüft Südkoreas Regierung derzeit, ob das Schiff „HMM Namu“ möglicherweise angegriffen worden sei. Das Schiff befand sich demnach in der Nähe der Vereinigten Arabischen Emirate vor Anker. Es wurden keine Opfer gemeldet.
Iran-Krieg: Mullah-Regime reagiert mit „Warnschüssen“ auf US-Kriegsschiffe
Update, 16:24 Uhr: US-Kriegsschiffe haben nach Angaben der US-Armee am Montag die bislang vom Iran blockierte Straße von Hormus durchfahren. Nach ihrer Durchfahrt durch die Meerenge befänden sich die Zerstörer nun im Persischen Golf, teilte das für die Golfregion zuständige Zentralkommando der US-Streitkräfte mit. Das iranische Staatsfernsehen berichtete unterdessen, die iranische Marine habe Warnschüsse in der Nähe von US-Zerstörern abgefeuert.
In dem iranischen TV-Bericht hieß es, die US-Schiffe hätten eine anfängliche iranische Warnung vor der Weiterfahrt missachtet. Daraufhin habe die iranische Marine als „Warnschuss“ Marschflugkörper, Raketen und Drohnen „um die feindlichen Schiffe des Aggressors herum“ abgefeuert.
Update, 15:42 Uhr: Die iranischen Streitkräfte haben in der Straße von Hormus eine neue Kontrollzone definiert. Die mit den mächtigen Revolutionsgarden verbundene Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlichte dazu auf Telegram eine Karte, die den Bereich ausweist. Sie reicht demnach von der iranischen Insel Gheschm südlich im Persischen Golf bis nach Umm al-Kaiwain an die Nordwestküste der Vereinigten Arabischen Emirate. Weiter östlich im Golf von Oman definiert die iranische Marine das Kontrollgebiet vom iranischen Küstenort Kuh-e Mobarak südlich bis zur emiratischen Hafenstadt Fudschaira.
US-Handelsschiffe passieren Straße von Hormus
Update, 14:41 Uhr: Zwei unter US-Flagge fahrende Handelsschiffe haben nach Angaben des US-Militärs die Straße von Hormus passiert und setzen ihre Reise sicher fort. Das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom bezeichnete dies auf X als „ersten Schritt“ im Rahmen von Trumps neu angekündigter Initiative „Projekt Freiheit“. Lenkwaffenzerstörer der US-Marine seien derzeit im Persischen Golf im Einsatz, nachdem sie die Meerenge passiert hätten. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
Iran-Krieg: Wohl Tanker in Straße von Hormus beschossen
Update, 13:38 Uhr: Die Vereinigten Arabischen Emirate haben bekannt gegeben, dass der Iran zwei Drohnen auf einen Tanker des staatlichen Ölkonzerns ADNOC in der Nähe der Straße von Hormus abgefeuert hat. Das emiratische Außenministerium erklärte, es habe keine Opfer gegeben. „Das Angreifen von Handelsschiffen und die Nutzung der Straße von Hormus als Instrument wirtschaftlicher Nötigung oder Erpressung stellen Akte der Piraterie durch die iranischen Revolutionsgarden dar“, hieß es in der Stellungnahme.
Update, 12:52 Uhr: Ein hochrangiger US-Beamter hat laut Axios den Bericht dementiert, wonach ein amerikanisches Kriegsschiff nahe der Straße von Hormus von iranischen Raketen getroffen worden sei. Die iranische Nachrichtenagentur Fars hatte zuvor berichtet, zwei Raketen hätten ein US-Kriegsschiff in der Nähe von Jask getroffen, nachdem dieses iranische Warnungen ignoriert habe. Die iranische Marine erklärte zudem laut staatlichem Fernsehen, sie habe das Eindringen von US-Kriegsschiffen in die Straße von Hormuz verhindert. Es ist die erste offizielle Reaktion der USA, nachdem Trump zuvor gewarnt hatte, jede Behinderung der US-Operation müsse „energisch bekämpft werden“.
Iran-Krieg: US-Schiff in der Straße von Hormus wohl von Rakete getroffen
Erstmeldung: Die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtet unter Berufung auf lokale Quellen, dass zwei Raketen ein Schiff der US-Marine in der Nähe der Insel Jask getroffen hätten. Das Schiff soll zuvor Warnungen der Revolutionsgarde zum Stopp ignoriert haben und anschließend aus dem Gebiet zurückgekehrt sein. Die iranische Marine erklärte laut staatlichem Fernsehen zudem, sie habe das Eindringen von US-Kriegsschiffen in die Straße von Hormus verhindert.
Der gemeldete Angriff ereignete sich, nachdem US-Präsident Trump angekündigt hatte, die USA würden das „Projekt Freiheit“ starten, um in der Straße von Hormus gestrandete Schiffe aus dem Gebiet zu lotsen. Trump bezeichnete den Einsatz als „humanitäre Geste“, da vielen Schiffen die Lebensmittelvorräte ausgingen. Das US Central Command erklärte, die Operation werde mit 15.000 Militärangehörigen, mehr als 100 land- und seegestützten Flugzeugen sowie Kriegsschiffen und Drohnen unterstützt. Teheran hatte den Schritt bereits im Voraus als „Verstoß gegen die Waffenruhe“ bezeichnet und angekündigt, die Meerenge „mit voller Stärke“ zu verteidigen. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.