Streit über US-Truppenabzüge
„An Niedertracht nicht zu überbieten“: Armin Laschet teilt aus
05.05.2026 – 11:05 UhrLesedauer: 2 Min.
Armin Laschet (Archivbild): Der Aachener Politiker kritisiert Strack-Zimmermann scharf. (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON)
FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann greift Ex-SPD-Mann Rolf Mützenich mit scharfen Worten an. Das gefällt dem Aachener Politiker Armin Laschet gar nicht.
Strack-Zimmermann kommentierte Mützenichs auf der Plattform „X“ mit den Worten: „Wenn ein russisches U-Boot bereits seit vielen Jahren in den Reihen einer Regierungsfraktion sitzt, braucht Russland keine eigenen Spione mehr“. Das sei „praktisch für die russischen Kriegsverbrecher“ sowie „unverantwortlich und realitätsfremd“.
Die Äußerungen der FDP-Politikerin gefielen wiederum Armin Laschet gar nicht. Auf „X“ schrieb er am Montag, dass es an „Niedertracht nicht zu überbieten“ sei, dem SPD-Vorsitzenden der ehemaligen Ampel-Regierung zu unterstellen, er sei ein „russisches U-Boot“ und „Spion einer fremden Macht“ – unabhängig davon, ob man dessen abrüstungspolitische Meinung teile, so Laschet.
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Der CDU-Politiker fuhr fort, dass „Demokraten streiten, auch engagiert, miteinander, aber sie beleidigen und diffamieren nicht andere Demokraten“. Er forderte Respekt für andere Meinungen ein, „selbst wenn man sie für Unsinn hält“. Laschet betonte: „Die wahren Feinde unserer Demokratie im Parlament sitzen nicht in der SPD-Fraktion, Frau Strack-Zimmermann.“
In Bezug auf Strack-Zimmermanns Partei schrieb er: „Wenn sich dieser Stil in der FDP durchsetzt, werden Wolfgang Kubicki oder Henning Höne keine Chance haben, die Liberalen wieder stark zu machen.“ Vize-Parteichef Kubicki und NRW-Landesvorsitzender Höne streben im Zuge der Neuaufstellung der FDP die Parteiführung an, es zeichnet sich ein Zweikampf zwischen den beiden ab.
