„Eine Mammutaufgabe“, sagte die für Grünflächen zuständige Dezernentin Katrin Linthorst am Donnerstagvormittag, die mit Sozialdezernentin Annette Berg, OB Miriam Scherff sowie Vertreterinnen und Vertretern der Ressorts Grünflächen und Forsten und des Fachbereichs Jugend und Freizeit Auskunft über Maßnahmen und Kosten gab.

Spielplätze seien ihr ein „Herzensanliegen“, sagte Scherff. „In den vergangenen Jahren ist schon sehr viel passiert. Nun nehmen wir wieder ordentlich Geld in die Hand, um weitere Plätze entweder ganz neu zu bauen oder zu sanieren.“ Seit 2023 habe die Stadt Wuppertal für rund 5,7 Millionen Euro 34 Spielplätze sanieren und aufwerten können. Im laufenden und kommenden Jahr wird die Stadt etwa 8,2 Millionen Euro in Neubau, Sanierung und Aufwertung von 41 Kinderspielplätzen investieren.

Gebaut wird aktuell auf den Spielplätzen Werther Hof und Rabenweg am Nützenberg. Fertiggestellt wurden im Frühjahr die Spielplätze an der Loher Straße und Bergstraße. Dafür wurden nach Angaben der Stadt 970 000 Euro investiert.

Weitere Kinderspielplätze können mit Fördermitteln des Landes neu gestaltet werden. Im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) werden sechs Spielplätze modernisiert. Investiert werden 3,85 Millionen Euro, teilt das städtische Presseamt mit.

Wichtig ist auch die Bauunterhaltung: Marode Spielgeräte werden ersetzt, Fallschutz saniert, Spielflächen wieder fit gemacht. Im Bereich Bauunterhaltung West stehen elf Spielplätze auf der Liste, die Gesamtinvestitionen betragen 732 700 Euro. Die Bauunterhaltung Ost hat neun Kinderspielplätze auf dem Plan, das Budget beträgt 557 000 Euro.

Auf der Prioritätenliste stehen 2026 und 2027 sieben Spielplätze und vier Bolzplätze, die grundlegend modernisiert werden sollen. Das Budget dafür liegt insgesamt bei 1,68 Millionen Euro, die sich auf 800 000 Euro aus dem städtischen Haushalt und Fördermittel verteilen.

„Die Aufgabe, die Spielplätze wieder fit zu machen, ist ein Gemeinschaftswerk“, erklärt Annette Berg. „Das Ressort Grünflächen und Forsten plant und baut, der Fachbereich Jugend und Freizeit legt die pädagogische Grundlage. Kinder und Jugendliche werden nach ihren Wünschen und Bedarfen gefragt. Die Ergebnisse werden in die Planung mit einbezogen.“ Möglichst sollten dieselben Kinder, die mitplanen, die Spielplätze dann auch nutzen, scherzte Berg und verriet: Als besonders beliebte Spielgeräte erweisen sich Seilbahnen. luro