Was für ein Super-Duo! Katharina Rhomberg und Colestus Cambridge trumpften in Mannheim groß auf.
© Helene Iljazovic – Pictures by Helene
Das war schon eine massive Aufgabe, die den Reiter:innen und ihren Pferden heute in der Badenia, dem traditionsreichen Großen Preis von Mannheim, gestellt wurde. Gleich zehn der insgesamt 54 Paare – darunter Größen wie Kevin Staut, Michael Jung oder Maximilian Weishaupt – zogen freiwillig die Reißleine und gaben auf. Das sieht man auch nicht allzu oft.
Völlig unbeeindruckt von dem 1,55-m-Parcours mit seinen 14 Hindernissen und 17 Sprüngen zeigte sich Kathi Rhomberg mit Colestus Cambridge. Schon im Nationenpreis am Sonntag hatten die beiden mit zwei fehlerfreien Ritten deutlich gemacht, dass ihnen die Bedingungen hier im Springstadion von Mannheim liegen. Das war im Großen Preis nicht anders – obwohl sich das Wetter, anders als in den vorangegangenen Tagen, ganz und gar nicht von seiner freundlichen Seite zeigte und die Athlet:innen und ihre Pferde mit reichlich Regen bedachte.
Kathi Rhomberg und ihr Colli ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Als eines von zehn Paaren qualifizierte sich das österreichische Olympia-Duo für das Stechen – und gab auch dort mächtig Gas. Leider vereitelte ein Abwurf einen Platz auf dem Podest, doch mit 43,83 Sekunden auf der Uhr waren Rhomberg und ihr elfjähriger Westfale die zweitschnellsten mit einem Abwurf – derer gab es immerhin sechs Paare. Das reichte letztlich für Platz vier, denn nur Jörne Sprehe (GER) mit Toys (40,35 s) und Ronnie Healy (RSA) mit Cornet’s Mandarino bewältigten auch den verkürzten Parcours ohne Fehler. Der Belgier Joos Verloy (4/43,42) und Etundel de Marocy komplettierten das Podest.