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Das ZDF räumt Bundeskanzler Friedrich Merz Sendezeit ein – und „Aktenzeichen XY“ muss warten. Was steckt hinter der kurzfristigen Programmänderung?

Mainz – Das ZDF überrascht seine Zuschauer mit einer kurzfristigen Programmänderung am Mittwochabend: Die beliebte Fahndungssendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ mit Rudi Cerne (67) startet am 6. Mai 2026 nicht wie gewohnt um 20:15 Uhr, sondern erst um 20:35 Uhr. Der Grund ist ein politisches Sonderereignis, das dem Sender offenbar wichtig ist. Erst im April hat „Aktenzeichen XY“ mit einer Technik-Panne auf sich aufmerksam gemacht.

Rudi Cerne nimmt im November 2023 an der Verleihung des „XY-Preises“ teil.Rudi Cerne moderiert „Aktenzeichen XY … ungelöst“ im ZDF seit 2002. © picture alliance/dpa | Jörg Carstensen

Genau ein Jahr ist es her, dass Friedrich Merz (70) im zweiten Wahlgang zum Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt wurde – und das ZDF nimmt diesen Jahrestag zum Anlass für eine besondere Gesprächssendung. Wie das ZDF-Presseportal mitteilt, läuft um 19:20 Uhr zunächst eine neue Ausgabe von „Was nun, Herr Merz?“, in der sich der Bundeskanzler den Fragen von ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten (61) und ZDF-Nachrichtenchefin Anne Gellinek (63) stellt.

Das ZDF räumt Friedrich Merz Sendezeit ein – und „Aktenzeichen XY“ muss warten

Im Mittelpunkt der Sondersendung steht die Bilanz der ersten zwölf Monate im Amt: Wie stabil ist die schwarz-rote Koalition noch? Warum kommen zentrale Reformen im Renten- und Gesundheitssystem nur schleppend voran? Und wie positioniert sich Deutschland außenpolitisch in einer zunehmend angespannten Weltlage? Auch die wachsende Kritik aus den eigenen Reihen der CDU soll Thema sein.

Dass das ZDF für diese Sendung seinen Mittwochabend umstrukturiert, ist keine Kleinigkeit: Vor „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ läuft zusätzlich um 19:50 Uhr die brandneue Sendung „XY Spuren des Verbrechens“, sodass der gesamte Abendblock nach hinten rückt. Das „heute journal“ folgt demnach erst um 22:05 Uhr. Mit der True-Crime-Doku „XY Spuren des Verbrechens“ erweitert das ZDF seine Marke „XY“. In jeder Folge verbindet Moderatorin Helene Reiner (35) Originalmaterial aus „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ mit neuen Erkenntnissen.

„Aktenzeichen XY“ seit 1967 im ZDF: Mit diesen Bildern fing alles anModerator Eduard Zimmermann sitzt im Studio der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“.Fotostrecke ansehen

Das Interview-Format „Was nun, …?“ hat im ZDF eine lange Tradition: Seit August 1985 – damals noch moderiert von Klaus Bresser (89) und Wolfgang Herles (75) – stellen sich Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitiker dort den Fragen der Redaktion. Mehr als 40 Jahre nach ihrer ersten Ausgabe ist die Sendung immer noch aktuell.

Wir haben auch Rudi Cerne interviewt, den Moderator von „Aktenzeichen XY … ungelöst“. Verwendete Quellen: presseportal.de, presseportal.zdf.de