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Aktuelle News zum Iran-Krieg im Ticker: Trump redet den Konflikt klein, und setzt Militäreskorten in der Straße von Hormus vorerst aus.
Das Wichtigste in
diesem News-Ticker
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Update vom 5. Mai, 5:10 Uhr: Die USA setzen die militärische Eskorte in der Straße von Hormus aus. Donald Trump begründete den Schritt mit Fortschritten bei Atomverhandlungen mit dem Iran. „Wir haben vereinbart, dass das ‚Project Freedom‘ für kurze Zeit ruht, um zu sehen, ob das Abkommen abgeschlossen und unterzeichnet werden kann“, schrieb Trump in den sozialen Medien. Trotz des Stopps der Handelsschiff-Begleitung betonte der US-Präsident, die bestehende Blockade werde vollständig aufrechterhalten. Eine Reaktion aus Teheran blieb zunächst aus, wie Reuters berichtet.
Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg
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Update, 22:03 Uhr: Irans Militärführung hat Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate dementiert. Es seien in den vergangenen Tagen keinerlei Raketen oder Drohnen auf Ziele in den Emiraten abgefeuert worden, sagte der Sprecher des zentralen Hauptquartiers Chatam al-Anbija laut einer Mitteilung, die der staatliche Rundfunk verbreitete.
Gleichzeitig drohte der Militärsprecher den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Golfstaat sei zu einem „Stützpunkt der Amerikaner und Zionisten“ und zum „Feind der islamischen Welt“ geworden. Sollten von seinem Boden aus Angriffe gegen den Iran erfolgen, würden die Angreifer dies bereuen. Zuvor hatten die Emirate am Dienstag den zweiten Tag in Folge Angriffe aus dem Iran gemeldet.
Trump nennt Iran-Krieg „kleines Scharmützel“
Update, 20:35 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat den Iran-Krieg als „kleines militärisches Scharmützel“ bezeichnet. „Ich nenne es ein Scharmützel, weil der Iran keine Chance hat. Die hatten sie nie“, sagte er am Dienstag im Weißen Haus. Zugleich forderte er die Führung in Teheran auf, klug vorzugehen. Trump sagte über den Iran weiter: „Sie sollten das Vernünftige tun, denn wir wollen nicht dort einmarschieren und Menschen töten.“ Das sei ihm persönlich „zu hart“, sagte er bei einer Veranstaltung zur körperlichen Fitness von Kindern und Jugendlichen.
Update, 19:35 Uhr: Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat den Iran aufgefordert, seine „Politik der Brandstiftung“ zu beenden. „Iran muss sein ballistisches Raketenprogramm aufgeben. Und Iran muss seine Politik der Brandstiftung in der Region aufgeben“, sagte Wadephul am Dienstag nach einem Treffen mit dem israelischen Außenminister Gideon Saar in Berlin. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) forderte bei einem Treffen mit dem portugiesischen Regierungschef Luís Montegro ein dauerhaftes Ende des iranischen Atomprogramms.
Außenminister Wadephul begründete seine Forderung an Teheran mit gemeinsamen Sicherheitsinteressen Deutschlands und Israels. „Es wird jeden Tag dringlicher, dass Iran das Angebot zu Verhandlungen jetzt annimmt“, sagte Wadephul. „Wir fordern den Iran auf, seine Karten jetzt nicht zu überreizen.“ Merz sagte, der Iran müsse „aufhören, auf Zeit zu spielen“ und drängte darauf, den Druck auf den Iran angesichts der anhaltenden Blockade der Straße von Hormus hochzuhalten. Er habe auf europäischer Ebene bereits dafür geworben, „den Sanktionsdruck auf Teheran zu erhöhen“, sagte Merz.
Iran aktuell: USA drohen Teheran mit weiteren Angriffen
Update, 16:12 Uhr: Das US-Militär hat dem Iran bei weiteren Angriffen in der Straße von Hormus mit einer massiven Antwort gedroht – und zugleich betont, die Waffenruhe bestehe weiterhin. Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte am Dienstag in Washington vor Journalisten, die USA suchten nicht den Konflikt. Wenn der Iran aber US-Streitkräfte oder weitere Handelsschiffe angreife, werde er „mit der überwältigenden und vernichtenden Feuerkraft der USA konfrontiert“.
„Im Moment hält die Waffenruhe“, sagte Hegseth auf Nachfrage von Journalisten zu der brüchigen Feuerpause, die seit fast einem Monat gilt. Die USA beobachteten die Lage aber genau. US-Generalstabschef Dan Caine, der bei der Pressekonferenz an Hegseths Seite auftrat, sagte, kein Gegner der USA solle „unsere derzeitige Zurückhaltung für mangelnde Entschlossenheit halten“. Die US-Streitkräfte seien auf Befehl bereit, die Gefechte wieder aufzunehmen.
Update, 13:20 Uhr: Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi bricht noch heute nach Peking auf, wie das iranische Außenministerium auf Telegram mitteilte. Sein Besuch bei seinem chinesischen Amtskollegen gilt als diplomatisches Signal inmitten der Hormus-Krise. China hatte die ursprünglichen US-amerikanischen und israelischen Angriffe auf den Iran verurteilt, seither jedoch weitgehend eine neutrale Haltung eingenommen. US-Finanzminister Scott Bessent hatte Peking am Montag dazu aufgefordert, seinen diplomatischen Einfluss zu nutzen, um die Straße von Hormus für die internationale Schifffahrt zu öffnen.
US-Streitkräfte auf Patrouille in der vom Iran und den USA blockierten Straße von Hormus. © afpIran aktuell: Teheran gibt USA die Schuld am Brand von Fudschaira
Update, 12:10 Uhr: Das Mullah-Regime hat die Verantwortung für den Brand im Hafen von Fudschaira zurückgewiesen. Stattdessen macht der Iran die USA für den Vorfall verantwortlich. Ein namentlich nicht genannter iranischer Militäroffizier erklärte gegenüber dem staatlichen Sender IRIB, Teheran habe keinen geplanten Angriff ausgeführt. „Was geschah, war das Ergebnis des militärischen Abenteurertums der USA, das darauf abzielte, Schiffen eine illegale Fahrt durch die Straße von Hormus zu ermöglichen“, sagte der Offizier. „Das US-Militär muss dafür zur Rechenschaft gezogen werden.“
Iran aktuell: Pakistan mahnt zur Einhaltung der Waffenruhe
Update, 11:10 Uhr: Nach den neuen Spannungen zwischen den USA und dem Iran hat der Vermittlerstaat Pakistan zu Zurückhaltung gemahnt. Es sei „absolut essenziell, dass die Waffenruhe gewahrt und respektiert“ werde, schrieb Premierminister Shehbaz Sharif im Onlinedienst X. Zudem verurteilte Sharif Raketen- und Drohnenangriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate. Der Iran hatte am Montag Ölanlagen im Hafen von Fudschaira angegriffen. Bis zum Dienstagvormittag lagen keine offiziellen Berichte über weitere Angriffe in der Region oder Zwischenfälle in der Straße von Hormus vor.
Mullah-Regime antwortet Trump
Update, 10:10 Uhr: Irans Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf hat den USA vorgeworfen, durch ihre Seeblockade iranischer Häfen die Energieversorgung über die Straße von Hormus zu destabilisieren. Teheran werde dem wachsenden Druck standhalten, machte Ghalibaf in einem Beitrag auf X deutlich. Trumps Ankündigung von „Projekt Freiheit“ ließ Ghalibaf unbeeindruckt. „Das Böse Amerikas wird in der Straße von Hormus schwinden“, erklärte er: „Wir wissen sehr genau, dass die Fortsetzung des Status quo für Amerika unerträglich ist; dabei haben wir noch nicht einmal angefangen.“
Iran aktuell: Indien verurteilt Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate
Update, 9:13 Uhr: Indien hat den mutmaßlich iranischen Luftangriff auf die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) vom Montag verurteilt. Dieser Angriff, bei dem drei indische Staatsbürger verletzt worden seien, sei „inakzeptabel“, erklärte das indische Außenministerium auf X. Indien fordere die sofortige Einstellung der Feindseligkeiten sowie der Angriffe auf zivile Infrastruktur und unschuldige Zivilisten. Den VAE zufolge wurde bei einem iranischen Drohnenangriff eine Ölanlage in der Hafenstadt Fudschaira getroffen.
Iran aktuell: Analyst sieht China als stillen Gewinner des Konflikts
Update, 8:26 Uhr: Ein Experte sieht China als stillen Gewinner des Iran-Kriegs. Peking habe durch den Konflikt viel über die US-amerikanischen Kriegsstrategien gelernt, sagte der ehemalige CIA-Analyst John Nixon gegenüber Al Jazeera. Entscheidender sei jedoch, dass China sich nun als verlässlicherer Partner für die Golfstaaten positionieren könne. Da Peking kein Interesse daran habe, Krieg in die Region zu tragen, wachse die Anziehungskraft auf die dortigen Staaten. Auch energiepolitisch bleibe die Bindung an die Golfstaaten für Peking langfristig zentral – selbst im Zuge der globalen Energiewende.
Iran aktuell: US-Militär eskortiert nach eigenen Angaben zwei US-Handelsschiffe durch Straße von Hormus
Update, 7:10 Uhr: Die USA haben damit begonnen, Handelsschiffe durch die Straße von Hormus zu eskortieren. Zwei US-Handelsschiffe hätten die Meerenge mit Unterstützung von Zerstörern der Marine passiert, teilte das US-Militär mit. Die Reederei Maersk bestätigte, dass der unter US-Flagge fahrende Frachter „Alliance Fairfax“ in Begleitung des US-Militärs den Golf über die Straße von Hormus verlassen habe. Der Befehlshaber der US-Streitkräfte in der Region, Admiral Brad Cooper, teilte mit, das US-Militär ermutige Schiffe und Reedereien, die Meerenge trotz iranischer Drohungen zu durchfahren.
Iran aktuell: Chefdiplomat Araghtschi nennt „Projekt Freiheit“ ein „Projekt Sackgasse“
Update, 5. Mai, 5:50 Uhr: Der Iran hat die USA davor gewarnt, die Straße von Hormus wieder für den internationalen Schiffsverkehr freizumachen. „Projekt Freiheit ist Projekt Sackgasse“, schrieb Irans Außenminister Abbas Araghtschi in der Nacht auf der Plattform X mit Blick auf die von US-Präsident Donald Trump verkündete Initiative für ein Ende der Blockade der Meeresenge. „Die Ereignisse in der Straße von Hormus machen deutlich, dass es keine militärische Lösung für eine politische Krise gibt.“
Iran aktuell: Trump droht dem Iran mit Vernichtung
Update, 20:52 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit vollständiger Vernichtung gedroht, sollte das Land amerikanische Schiffe angreifen. Der Iran werde „von der Erde gefegt“, zitierte Fox News Trump nach einem Interview. Im Rahmen des sogenannten „Projekt Freiheit“ will Washington die Straße von Hormus wieder für die internationale Schifffahrt öffnen – und macht dabei klar, wie weit es im Konflikt mit dem Iran zu gehen bereit ist.
Trump unterstrich im Fox-News-Interview die Kriegsbereitschaft der USA mit deutlichen Worten: „Wir haben die beste Ausrüstung. Wir haben überall auf der Welt Material. Wir haben überall auf der Welt Stützpunkte. (…) Wir können all das Material einsetzen, und das werden wir auch tun, wenn es nötig ist“, sagte Trump dem Sender.
Update, 20:00 Uhr: Weitere Details zu den US-Angriffen auf iranische Boote: Donald Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social von sieben Schiffen, der Kommandeur des zuständigen Regionalkommandos (Centcom), Admiral Brad Cooper, berichtete von sechs versenkten Booten.
Trump schrieb zur Begründung, der Iran habe einige in dem Krieg unbeteiligte Nationen angegriffen – darunter ein südkoreanisches Frachtschiff. Abgesehen von diesem Schiff sei bislang kein weiteres bei der Durchfahrt der Straße von Hormus zwischen dem Iran und dem Oman zu Schaden gekommen. Der staatliche iranische Rundfunk dementierte die Berichte über versenkte Schnellboote unter Berufung auf eine namentlich nicht genannte Militärquelle.
Update, 19:06 Uhr: In der Straße von Hormus kommt es derzeit zu offenen Gefechten zwischen der US-Armee und den iranischen Streitkräften. Dies berichtet unter anderem CNN unter Berufung auf das US-Militär. Laut den Angaben haben die USA sechs iranische Kleinboote angegriffen und zerstört. Diese sollen zuvor zivile Schiffe ins Visier genommen haben. Weiter teilte das US-Militär mit, dass der Iran „Raketen und Drohnen“ auf Handelsschiffe abgefeuert habe.
Mullah-Regime attackiert nächsten Golfstaat
Update, 18:10 Uhr: In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist Behördenangaben zufolge nach einem iranischen Drohnenangriff ein Großbrand ausgebrochen. Betroffen ist eine Industriezone der Hafenstadt Fudschaira, wie das Medienbüro der Küstenstadt berichtete.
Zuvor hatte die Armee der Vereinigten Arabischen Emirate nach eigenen Angaben drei iranische Raketen abgefangen. Eine weitere Rakete sei im Meer niedergegangen, hieß es in einer Erklärung des emiratischen Verteidigungsministeriums. In mehreren Regionen des Landes sei die Flugabwehr zu hören gewesen. Die Erklärung erfolgte kurz nachdem die Behörden mitgeteilt hatten, dass die Flugabwehr auf eine Bedrohung reagiere, und die Bevölkerung aufgefordert hatten, sich in Sicherheit zu bringen.
Iran aktuell: Explosion auf Handelsschiff in der Straße von Hormus
Update, 17:01 Uhr: In der Straße von Hormus ist es am Montag zu einer Explosion auf einem Schiff einer südkoreanischen Reederei gekommen. Wie Reuters unter Berufung auf das Außenministerium in Seoul berichtet, prüft Südkoreas Regierung derzeit, ob das Schiff „HMM Namu“ möglicherweise angegriffen worden sei. Das Schiff befand sich demnach in der Nähe der Vereinigten Arabischen Emirate vor Anker. Es wurden keine Opfer gemeldet.
Iran aktuell: Mullahs reagieren mit „Warnschüssen“ auf US-Kriegsschiffe
Update, 16:04 Uhr: US-Kriegsschiffe haben nach Angaben der US-Armee am Montag die bislang vom Iran blockierte Straße von Hormus durchfahren. Nach ihrer Durchfahrt durch die Meerenge befänden sich die Zerstörer nun im Persischen Golf, teilte das für die Golfregion zuständige Zentralkommando der US-Streitkräfte mit. Das iranische Staatsfernsehen berichtete unterdessen, die iranische Marine habe Warnschüsse in der Nähe von US-Zerstörern abgefeuert.
In dem iranischen TV-Bericht hieß es, die US-Schiffe hätten eine anfängliche iranische Warnung vor der Weiterfahrt missachtet. Daraufhin habe die iranische Marine als „Warnschuss“ Marschflugkörper, Raketen und Drohnen „um die feindlichen Schiffe des Aggressors herum“ abgefeuert.
Update, 15:46 Uhr: Irans Streitkräfte haben in der Straße von Hormus eine neue Kontrollzone definiert. Die mit den mächtigen Revolutionsgarden verbundene Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlichte dazu auf Telegram eine Karte, die den Bereich ausweist. Sie reicht demnach von der iranischen Insel Gheschm südlich im Persischen Golf bis nach Umm al-Kaiwain an die Nordwestküste der Vereinigten Arabischen Emirate. Weiter östlich im Golf von Oman definiert die iranische Marine das Kontrollgebiet vom iranischen Küstenort Kuh-e Mobarak südlich bis zur emiratischen Hafenstadt Fudschaira.
Iran aktuell: US-Schiffe passieren Straße von Hormus
Erstmeldung: „Projekt Freiheit“ nimmt Fahrt auf: Zwei unter US-Flagge fahrende Handelsschiffe haben nach US-Militärangaben die Straße von Hormus passiert und befinden sich auf sicherem Kurs. Centcom bezeichnete dies als „ersten Schritt“ der von Trump angekündigten Initiative zur Wiedereröffnung der für den globalen Ölhandel unverzichtbaren Meerenge. Lenkwaffenzerstörer der US-Marine sind demnach bereits im Persischen Golf im Einsatz.