Diese von ukrainischen Rettungskräften verbreiteten Bilder zeigten die Lage in Saporischschja nach dem Angriff:
Empfohlener externer InhaltBluesky
Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Bluesky-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Bluesky-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.
Bluesky-Inhalte immer anzeigen
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.
Parallel dazu wurden in der ostukrainischen Stadt Kramatorsk nach Behördenangaben mindestens neun Menschen durch drei russische Bomben getötet. Es gebe zudem 16 Verletzte, teilte der Zivilschutzdienst bei Telegram mit. Dutzende Menschen mussten psychologisch betreut werden. Den Angaben nach wurde eine große Zahl an Wohnhäusern und Autos beschädigt. Mehrere Brände wurden gelöscht. Die Industriestadt im hart umkämpften Gebiet Donezk ist nur rund 15 Kilometer von der Frontlinie entfernt.
Kurz vor Inkrafttreten einer einseitig erklärten Feuerpause hat die Ukraine ihre Bereitschaft zu einer unbefristeten Verlängerung bekräftigt. „Wenn die Waffenruhe gegenseitig eingehalten wird, dann setzen wir diese fort“, teilte der Chef des Präsidentenbüros in Kiew, Kyrylo Budanow, auf sozialen Netzwerken mit. Das gebe Hoffnung für einen dauerhaften Frieden. „Nun ist die Russische Föderation am Zug“, schrieb er. Kiew werde jeden Schritt des Kriegsgegners genau beobachten.
Tags zuvor hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Waffenruhe für die Nacht zum Mittwoch ab Mitternacht Ortszeit (23 Uhr MESZ) angekündigt. Seine Erklärung folgte einer russischen Ankündigung für eine Kampfpause am Freitag und Samstag anlässlich der Feier des 81. Jahrestages des Sieges über Hitler-Deutschland am 9. Mai. Eine Reaktion des Kremls auf den ukrainischen Vorstoß stand noch aus.
Das ukrainische Militär wappnet sich für einen langen Krieg. Im Hinterland der Front entsteht dafür ein weitverzweigtes Netzwerk an Verteidigungsstellungen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.
Die russische Ölraffinerie Kirischi hat Insidern zufolge nach einem ukrainischen Drohnenangriff den Betrieb eingestellt. Bei der Attacke seien drei der vier Rohöldestillationsanlagen beschädigt worden und ein Feuer ausgebrochen, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.
Die Dauer der Reparaturarbeiten sei schwer abzuschätzen. Die vom Konzern Surgutneftegas kontrollierte Anlage ist für etwa sieben Prozent der gesamten russischen Ölverarbeitung verantwortlich. Eine Stellungnahme des Unternehmens lag zunächst nicht vor.