Zu umfangreichen Schwerpunktkontrollen war der Städtische Außendienst (SAD) gemeinsam mit dem Bezirksdienst und der Verkehrsüberwachung am vergangenen Wochenende an Duisburger Seen und Grünanlagen ausgerückt. Aufgrund der sommerlichen Witterung habe der Graslandfeuerindex zeitweise die Stufe 4 erreicht, was zur Folge hatte, dass auch an ausgewiesenen öffentlichen Grillflächen nicht gegrillt werden durfte. Das teilte die Stadt jetzt mit.

Kontrollschwerpunkte waren der Toeppersee, der Uettelsheimer See sowie der Meidericher Stadtpark. Ziel der Maßnahmen seien die Gefahrenabwehr, die Durchsetzung ordnungsrechtlicher Verbote sowie die präventive Aufklärung der Bevölkerung gewesen, heißt es weiter.

Vom 1. bis 3. Mai hätten die Ordnungskräfte dabei insgesamt 114 Verwarnungen ausgesprochen – davon 94 wegen unerlaubten Grillens, elf wegen Shisha-Rauchens und weitere unter anderem wegen Wildpinkelns, Verstößen auf Spielplätzen (Alkohol, Hunde) und unsachgemäßer Müllentsorgung.

Hinzu kämen 19 Ordnungswidrigkeitenanzeigen zum Beispiel wegen Lärmbelästigung und verweigerter Personalienauskunft. Außerdem habe am Uettelsheimer See ein Platzverweis wegen Ruhestörung ausgesprochen werden müssen. Zusätzlich notierten die Einsatzkräfte den Angaben zufolge 18 Verkehrsverwarnungen wegen Halt- und Parkverstößen. Insgesamt führten die Mitarbeitenden circa 530 präventive Aufklärungsgespräche.

Durch die hohe Präsenz der Einsatzkräfte hätten zahlreiche weitere Verstöße bereits im Vorfeld verhindert und gefährliche Situationen vermieden werden können. Der Einsatz sei an allen Tagen „ohne besondere Vorkommnisse“ geblieben, so die Stadt. Die Maßnahmen seien bei der Bevölkerung „überwiegend auf positive Resonanz“ gestoßen.

Die Stadt Duisburg weist darauf hin, dass Grillverbote und Verhaltensregeln dem Schutz von Menschen, Umwelt und öffentlicher Sicherheit dienten und auch künftig bei entsprechender Wetterlage konsequent überwacht würden.

Der Rat der Stadt hatte sich am Montag mehrheitlich auf Neuregelungen beim Grillen auf öffentlichen Flächen verständigt. Dabei soll es striktere Regeln geben und die Flächen, in denen das Grillen in der Öffentlichkeit erlaubt ist, verkleinert werden.