Notoperation nach Messerangriff

Das Opfer schilderte Schnittverletzungen am Augenlid, der Nase, an der Lippe und auch im Mund. Es sei aber sein Eindruck gewesen, dass er an der Halsschlagader getroffen werden sollte. Fahrgäste hätten ihm Taschentücher für die Wunde gereicht. In einem Dresdner Krankenhaus sei er notoperiert worden und dort drei Tage geblieben. Man habe seine Nase mit 40 Stichen genäht. Zunächst habe er nicht durch die Nase atmen können, heute aber keine Probleme mehr damit. Zudem schilderte er psychische Auswirkungen. Er schaue seither bewusster darauf, was um ihn herum geschieht. Ängstlich sei er aber nicht. 

Staatsanwaltschaft wirft Angeklagten weitere Straftaten vor

Die Staatsanwaltschaft wirft den angeklagten Syrern gefährliche beziehungsweise schwere Körperverletzung sowie weitere Straftaten vor. Dabei handelt es sich unter anderem um mehrere und teils auch gefährliche Körperverletzungen. Bei einem der Beschuldigten kommt ein besonders schwerer räuberischer Diebstahl hinzu. Beide Männer sind geringfügig vorbestraft und befinden sich in Untersuchungshaft. Einer hat die Tat teilweise gestanden, der andere machte bislang keine Angaben.

Weil es sich bei den Angeklagten um Heranwachsende handelt, wird vor einer Jugendkammer verhandelt. Ein Termin für die Urteilsverkündung steht noch nicht fest.

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