Die Konstellation, dass der 32-Jährige als Spieler des VfL Bochum noch in der laufenden Saison nach Düsseldorf zurückkehren würde, hatte sich zu Saisonbeginn noch überhaupt nicht abgezeichnet. Uwe Rösler, der Sobottka noch aus gemeinsamen Tagen bei Fortuna kennt, war nach seiner Verpflichtung im Laufe der Hinrunde ein treibendes Element, um den Mittelfeldspieler zu verpflichten. Allerdings zeichnet sich nun ab, dass Sobottkas Zeit beim VfL schon nach einem halben Jahr wieder endet.

Sobottka wartet seit zehn Spielen auf einen Einsatz

Nach einem halben Jahr der Vereinslosigkeit verpflichtete Bochum Sobottka, um den Kader noch eine erfahrene Option im Mittelfeldzentrum zu bereichern, der unter anderem die Talente wie Cajetan Lenz unterstützen soll. Lenz zieht es im Sommer nach Hoffenheim und spült Medienberichten zufolge eine Ablöse von rund zehn Millionen Euro in die Kassen der Bochumer. Während der 19-Jährige auch über weite Strecken der Rückrunde Stammspieler im VfL-Mittelfeld war, kam Sobottka seit seiner Verpflichtung auf gerade einmal 36 Pflichtspielminuten.

Beim 2:0-Sieg der Bochumer gegen Schalke Ende Januar wurde der Ex-Fortune 20 Minuten vor Schluss eingewechselt. Zwei Wochen später folgte ein 16-Minuten-Einsatz beim 0:0 gegen den SC Paderborn. Seit Mitte Februar wartet Sobottka aber auf seinen dritten Zweitliga-Einsatz im VfL-Trikot, mehrfach fehlte er dabei verletzungsbedingt.

Noch steht die Bestätigung des Bochum-Abschieds aus. Gerade mit Blick auf die geringen Spielanteile in der Rückrunde spricht aber vieles dafür, dass das Experiment zwischen Bochum und Sobottka ein Kurzzeit-Projekt bleibt. Bei seiner Verabschiedung Ende Februar sagte der gebürtige Gelsenkirchener: „Danke für die Zeit bei Fortuna, wir sehen uns auf jeden Fall wieder.“ Es ist allerdings nicht davon auszugehen, dass es dazu direkt im Sommer 2026 kommt.