Vereinigte Staaten
Sie gelten als konservativ und unterstützen traditionell die Republikanische Partei: Die Southern Baptists in den USA. Die Südlichen Baptisten verzeichnen viele Austritte, während mehr Menschen in die Gottesdienste kommen.
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Die Südlichen Baptisten, die grösste protestantische Kirche in den USA, haben im vergangenen Jahr erneut Mitglieder verloren. Wie der Informationsdienst der konservativ geprägten «Southern Baptist Convention» (SBC) mitteilte, ist die Zahl der Mitglieder von 2024 zu 2025 um mehr als drei Prozent auf rund 12,3 Millionen gesunken. Die Mitgliederzahlen gehen seit 19 Jahren zurück.
Allerdings seien in den Gemeinden des Südlichen Baptistenverbandes die Taufzahlen um beinahe fünf Prozent auf rund 263’000 gestiegen. Auch Gottesdienstbesuche nähmen zu. Pro Woche hätten 2025 im Schnitt fast 4,5 Millionen Gläubige einen Gottesdienst besucht, 3,6 Prozent mehr als im Jahr davor.
Rund 47’000 Gemeinden gehörten 2025 zum Südlichen Baptistenverband, 268 weniger als 2024. Die SBC gilt als theologisch und sozial konservativ ausgerichtet. Sie ist die grösste evangelikale Denomination der USA. Die meisten grossen protestantischen Kirchen in den USA verlieren seit Jahren Mitglieder. (epd/ dst)