Auch wenn das Regenwetter nicht gerade dazu einlädt – bei Alexander Klein steigt kurz vor dem Fest die Spannung. Der Vorsitzende der IG Luisenstraße organisiert das Stadtfest zusammen mit den anderen Vorstandsmitgliedern. Heute macht er einen Rundgang durch das Luisenviertel, kontrolliert, ob alle Parkverbotsschilder an der richtigen Stelle stehen.
Für die Trödler auf dem Luisenfest wird jeder Meter gebraucht. Es sind nur noch wenige Plätze für Trödler, erzählt Alexander Klein. Für die kann man sich allerdings nur noch online anmelden. Der Andrang war in diesem Jahr etwas verhalten, sagt Klein: „Das ist auch kein Wunder, bei den Preisen“, sagt Klein. 25 Euro kostet der Meter in diesem Jahr. Drunter gings wegen der gestiegenen Kosten nicht.
Besonderes Fest auch ohne Feuerwerk

Viele Besucher auf der Luisenstraße
Dafür hat das Luisenfest aber auch vor allem Eventcharakter, sagt der Organisator. Er werde immer wieder gefragt, ob zum Jubiläum des Luisenfests etwas Besonderes geplant sei. Aber „das Fest ist schön und besonders, so wie es ist.“ Neben Trödel gibt es wieder eine Live-Bühne mit viel Musik und natürlich viel zu Essen und zu Trinken in und vor den Kneipen im Luisenviertel. „Da brauchen wir nicht noch ein Feuerwerk oder so was.“
„Ich hab‘ vor allem Respekt davor, wie sich das Luisenfest von einem kleinen Nachbarschaftstreff zu einer Traditionsveranstaltung entwickelt hat.“
Alexander Klein, IG Luisenstraße
Zur Sicherheit der vielen tausend Besucher stellen die Veranstalter Baustellenbaken an den Eingängen auf. Außerdem sind Ordner im Einsatz. „Die Straßen hier sind schon sehr schmal. Da reicht das eigentlich.“ Aber ein Restrisiko bleibe natürlich immer.
Bleibt jetzt nur noch die Hoffnung auf besseres Wetter am Sonntag. Die Aussichten sind bislang ganz gut, aber so oder so ist das Luisenfest ein Muss für viele Wuppertaler und darüber hinaus.