Wie wichtig der Helm beim Fahrrad-, Inliner- und Skateboardfahren sowie vielen anderen Aktivitäten ist, zeigt der eindrucksvolle Helm-Melonen-Test. Mit Helm geschieht der Melone bei einem Sturz nichts – ohne Helm ist sie verzehrfertig, ohne dass man ein Messer benutzt hat. Auf diese Art wird den Kindern die Bedeutung des Helms eindrucksvoll demonstriert. © Stadt Düsseldorf/Claus Langer

Wie wich­tig der Helm beim Fahrrad‑, Inli­ner- und Skate­board­fah­ren sowie vie­len ande­ren Akti­vi­tä­ten ist, zeigt der ein­drucks­volle Helm-Melo­nen-Test. Mit Helm geschieht der Melone bei einem Sturz nichts – ohne Helm ist sie ver­zehr­fer­tig, ohne dass man ein Mes­ser benutzt hat. Auf diese Art wird den Kin­dern die Bedeu­tung des Helms ein­drucks­voll demons­triert. © Stadt Düsseldorf/Claus Langer

 

Auf dem Rhein­bahn-Betriebs­hof in Lie­ren­feld haben am Mitt­woch die 38. Ver­kehrs­si­cher­heits­tage begon­nen – und am Don­ners­tag geht es weiter.

Wer am Mitt­woch über das Gelände des Rhein­bahn-Betriebs­hofs in Düs­sel­dorf-Lie­ren­feld schlen­derte, erlebte eine Mischung aus Schul­stunde und Jahr­markt der beson­de­ren Art: Kin­der balan­cier­ten auf Rol­lern durch Par­cours, schwank­ten unsi­cher auf Inli­nern, ver­such­ten im Roll­stuhl Hin­der­nisse zu umfah­ren – und lern­ten dabei, was es bedeu­tet, sich sicher im Stra­ßen­ver­kehr zu bewe­gen. Rund 2.600 Viert­kläss­ler aus Grund­schu­len und För­der­schu­len neh­men an den dies­jäh­ri­gen Ver­kehrs­si­cher­heits­ta­gen teil, die unter dem Motto „Mach mit – sicher, mobil und fit!” ste­hen. Der erste Tag ist absol­viert, am Don­ners­tag, 7. Mai, geht die Ver­an­stal­tung in die zweite Runde.

Die Ver­kehrs­si­cher­heits­tage sind in Düs­sel­dorf längst eine Insti­tu­tion. Zum 38. Mal orga­ni­sie­ren das Amt für Ver­kehrs­ma­nage­ment, die Poli­zei, die Ver­kehrs­wacht, die Rhein­bahn sowie schul­fach­li­che Bera­ter gemein­sam das zwei­tä­gige Pro­gramm – und der Andrang ist unge­bro­chen. Neben den Schü­lern neh­men auch rund 240 Leh­rer und Begleit­per­so­nen teil.

Am Mitt­woch­vor­mit­tag ver­schaff­ten sich Ver­tre­ter aller Koope­ra­ti­ons­part­ner vor Ort einen Ein­druck. Sarah Har­den, kom­mis­sa­ri­sche Lei­te­rin des Amtes für Ver­kehrs­ma­nage­ment, betonte die Bedeu­tung sol­cher Aktio­nen: „Die Sicher­heit der Kin­der im Stra­ßen­ver­kehr liegt uns beson­ders am Her­zen. Wir sind von der Wir­kung unse­rer Aktio­nen abso­lut über­zeugt und wer­den diese natür­lich fort­füh­ren.” Ziel sei es, Kin­dern nicht nur den siche­ren Schul­weg bei­zu­brin­gen, son­dern sie gene­rell für Gefah­ren im Stra­ßen­ver­kehr zu sensibilisieren.

Das Pro­gramm hat es in sich. Beim soge­nann­ten Toter-Win­kel-Trai­ning ler­nen die Kin­der, wel­che gefähr­li­chen blin­den Fle­cken Last­wa­gen und Busse haben und wie man ihnen aus­weicht. Die Aktion „Gefahr durch Falsch­par­ker” des Ord­nungs­am­tes zeigt anschau­lich, wie sehr zuge­parkte Geh­wege die Sicht auf Kin­der neh­men – ein Kind darf dabei sogar selbst im Dienst­wa­gen Platz neh­men und die Per­spek­tive des Fah­rers ein­neh­men. Beson­ders beliebt: die Bus-Fahr­schule der Rhein­bahn, bei der die Schü­ler unter Auf­sicht eines Fahr­leh­rers selbst ans Steuer eines Lini­en­bus­ses dürfen.

Auch der Helm-Melo­nen-Test gehört zu den Höhe­punk­ten: Eine Was­ser­me­lone ohne Helm über­steht einen simu­lier­ten Sturz nicht – mit Helm bleibt sie makel­los. Was danach mit den Melo­nen pas­siert, ist eben­falls Teil des Pro­gramms: Sie wer­den als Des­sert ver­teilt. Der Löwe „Loo­kie”, das Mas­kott­chen des Amtes für Ver­kehrs­ma­nage­ment, begrüßt seit 2011 die Kin­der am Ein­gang und beglei­tet die Aktio­nen – ein ver­trau­tes Gesicht für viele Erst­kläss­ler, die ihn schon aus der Schule kennen.

Ein Ver­kehrs­quiz mit attrak­ti­ven Prei­sen – Haupt­ge­winn ist jeweils ein Fahr­rad – run­det das Pro­gramm ab. Die Aus­lo­sung fin­det an bei­den Tagen um 12.30 Uhr statt. Auch die Leh­rer müs­sen sich einem Quiz stel­len und bewei­sen, wie es um ihr Wis­sen zur Ver­kehrs­si­cher­heit bestellt ist.

Wer am Don­ners­tag noch dabei sein möchte: Die Ver­kehrs­si­cher­heits­tage gehen auf dem Rhein­bahn-Betriebs­hof in Düs­sel­dorf-Lie­ren­feld in die zweite Runde. Der Ein­tritt ist für alle Teil­neh­mer frei.

 

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