Stand: 06.05.2026 18:58 Uhr

Einsatzkräfte versuchten zwei Stunden lang, den Jungen zu reanimieren. (Themenbild)
In der Gemeinde Westoverledingen (Landkreis Leer) ist ein Dreijähriger am Dienstagnachmittag beim Spielen in einem Sandkasten gestorben. Die Staatsanwaltschaft Aurich geht von einem Unglücksfall aus, der Junge sei verschüttet worden, nachdem er ein Loch gegraben hatte. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte, fand die Mutter ihren Sohn zunächst ohnmächtig und kopfüber im Sand steckend im eigenen Garten. Die von ihr alarmierten Einsatzkräfte versuchten zwei Stunden lang, den Dreijährigen zu reanimieren. Ein Rettungshubschrauber habe den Jungen in ein Krankenhaus geflogen. Er konnte den Angaben zufolge jedoch nicht wiederbelebt werden. Eine Obduktion ist für Donnerstag angesetzt, so die Staatsanwaltschaft. Sie solle zeigen, wie lange der Junge unter dem Sand feststeckte. Die Staatsanwaltschaft sieht bisher keinen strafrechtlichen Hintergrund, sondern geht von einem Unfall aus. Da der Tod eines so kleinen Kindes überprüft werden müsse, leitete die Staatsanwaltschaft nach Angaben der Sprecherin ein Todesermittlungsverfahren ein.