21:00 UhrFeuerwehr transportiert Hantavirus-Verdachtsperson nach Düsseldorf

Die Feuerwehr Düsseldorf transportiert momentan eine Person, die wegen einer möglichen Hantavirus-Infektion unter Beobachtung steht, aus den Niederlanden nach Deutschland. „Gegen 20 Uhr erfolgte die Übergabe der betroffenen Person durch die niederländischen Behörden. Im Anschluss begann der Transport in Richtung Universitätsklinik Düsseldorf„, heißt es in einer Mitteilung. Aktuell sei der Zustand der Person ist stabil, derzeit zeige sie keine Symptome einer Infektion. Berichten zufolge soll es sich um eine Deutsche handeln, die Kontakt zu einer Person hatte, die am 2. Mai auf dem Schiff „Hondius“, auf dem das Virus grassierte, verstorben war.

Man gehe davon aus, dass die betreffende Person nicht infiziert sei, hatte die Universitätsklinik Düsseldorf zuvor mitgeteilt. „Es handelt sich um eine Kontaktperson ohne bestätigten Nachweis einer Hantavirus-Infektion. Die Aufnahme erfolgt rein vorsorglich zur medizinischen Abklärung.“

2026-05-06-20-27-23-AMSTERDAM-Ein-medizinischer-Evakuierungsflug-aus-Kap-Verde-ist-auf-dem-Flughafen-Schiphol-East-gelandet-Laut-dem-niederlaendischen-Aussenministerium-befinden-sich-insgesamt-drei-Personen-an-Bord-des-Kreuzfahrtschiffs-Hondius-auf-dem-Weg-in-die-NiederlandeNach der Landung auf dem Flughafen Schiphol. (Foto: picture alliance / ANP)

Drei Menschen waren zuvor unter medizinischer Begleitung im Hafen der kapverdischen Hauptstadt Praia von Bord des Schiffes geholt worden, wie aus einer Mitteilung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des niederländischen Außenministeriums hervorgeht. Sie seien mit zwei Spezialflugzeugen unterwegs in die Niederlande, hieß es. Eines der beiden Flugzeuge landete am Abend auf dem Flughafen Schiphol in Amsterdam. Der zweite Flieger mit zwei Patienten an Bord musste aber einen technischen Zwischenstopp auf Gran Canaria einlegen. 

Bei den drei Personen handelt es sich um zwei Besatzungsmitglieder aus Großbritannien und den Niederlanden, die nach Angaben des Kreuzfahrtveranstalters Oceanwide Expeditions schwer erkrankt sind, sowie um eine Kontaktperson der am 2. Mai auf dem Schiff gestorbenen Deutschen. Nach Angaben des niederländischen Außenministeriums ist diese Kontaktperson „eine Deutsche“ im Alter von 65 Jahren.

20:24 UhrFrecher Mungo zofft sich mit Leopard – Hyäne platzt rein

Im Naboisho Conservancy in Kenia kabbelt sich ein aufmüpfiger Mungo endlos mit einem Leopard. Rettet am Ende der eigentlich übermächtige Gegner sogar seinen frechen Herausforderer? Nach endlosem „Streit“ mischt sich nämlich plötzlich ein weiteres Raubtier ein – hat aber nur Augen für den Leopard.

19:55 UhrFBI-Chef: UFO-Akten werden „sehr bald“ veröffentlicht

Der Chef der US-Bundespolizei FBI, Kash Patel, hat eine rasche Freigabe der Regierungsakten zu UFOs und Außerirdischen in Aussicht gestellt. Die Unterlagen würden „sehr bald“ veröffentlicht, sagte Patel dem TV-Moderator und Podcaster Sean Hannity. US-Präsident Donald Trump hatte die Veröffentlichung im Februar angekündigt und mit dem „enormen Interesse“ der Öffentlichkeit begründet. Vergangene Woche sagte Trump, die ersten Dokumente könnten einige „sehr interessante“ Informationen enthalten. Kritiker werfen dem Präsidenten vor, damit von heiklen Themen wie dem Skandal um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ablenken zu wollen, dessen Akten die Regierung nur unter Druck des Kongresses teilweise freigegeben hatte.

19:14 UhrAbzug von US-Soldaten aus Deutschland: Polen bekundet Interesse

Nach der Ankündigung einer Reduzierung von US-Truppen in Deutschland durch Präsident Donald Trump hat Polen seine Bereitschaft bekräftigt, mehr US-Soldaten aufzunehmen. „Wir haben die dafür erforderliche Infrastruktur“, sagte Präsident Karol Nawrocki während eines Besuchs bei den Streitkräften in Litauen. „Ich werde Trump dazu ermutigen, dass diese Soldaten in Europa bleiben.“ In welchem Land er sie stationiere, sei die Entscheidung des US-Präsidenten. Vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen zwischen Trump und Bundeskanzler Friedrich Merz hatte die US-Regierung kürzlich den Teilabzug von Soldaten aus Deutschland angeordnet. Rund 5.000 von ihnen sollen in den nächsten sechs bis zwölf Monaten verlegt werden – nach Trumps Worten könnten es am Ende sogar „weit mehr“ sein.

18:27 UhrZahnarzt in Frankreich soll aus Geldgier gesunde Zähne gezogen haben

Ein in Südfrankreich praktizierender Zahnarzt soll aus Geldgier dutzenden Patienten gesunde Zähne gezogen haben. Der gebürtige Portugiese wies zu Prozessbeginn in Mendes die Vorwürfe zurück. Er sei Opfer seiner Assistentin gewesen, erklärte er. Der Zahnarzt steht im Verdacht, die Krankenkasse durch unnötige oder falsch abgerechnete Eingriffe um 330.000 Euro betrogen zu haben. Die Ermittler identifizierten 44 Opfer, die tatsächliche Zahl könnte noch höher sein. Die Krankenkasse spricht von gut 1200 Unregelmäßigkeiten in 131 Fällen.

„Er hat einer Patientin, die nur einen Abszess hatte, insgesamt 16 gesunde Zähne gezogen und schlecht sitzende Implantate eingesetzt“, heißt es in einem Expertenbericht. „Er hat alles getan, um Geld für sein Haus in Mosambik zu bekommen“, sagte eine Putzfrau aus, die er zeitweise als Sekretärin und als Assistentin eingesetzt hatte. Im Fall einer Verurteilung drohen dem Mann bis zu zehn Jahre Haft. Er hatte etwa zwei Jahrzehnte in Portugal und in Mosambik als Zahnarzt gearbeitet und sich 2018 im südfranzösischen Ort Badaroux niedergelassen. Im Oktober 2023 hatte ein französisches Gericht zwei Zahnärzte aus Marseille zu fünf und acht Jahren Haft verurteilt, die etwa 400 Patienten aus einkommensschwachen Vierteln gesunde Zähne gezogen hatten oder ihnen unnötige Behandlungen aufgedrängt hatten.

17:51 UhrHypothese aus Argentinien: Paar infizierte sich in Feuerland mit Hantavirus

Die argentinische Regierung vermutet einem Bericht zufolge, dass der derzeitige Ausbruch des Hantavirus unter Menschen auf eine Infektion eines niederländisches Paares bei einer Vogelbeobachtungstour in Ushuaia im Süden des Landes zurückgeht. Dies sei die „führende Hypothese“, wie zwei argentinische Beamte der Nachrichtenagentur AP mitteilten. Später soll das Paar dann an Bord des Kreuzfahrtschiffes gegangen sein, das derzeit im Fokus steht. Die in die Ermittlungen involvierten Beamten erklärten, das Paar habe während der Tour eine Mülldeponie („landfill site“) besucht und sei dort möglicherweise mit Nagetieren in Kontakt gekommen, die das Virus in sich tragen. Die Beamten sprachen laut AP unter der Bedingung der Anonymität, da sie aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht befugt waren, die Medien zu informieren. Wie AP berichtet, hatten die Behörden zuvor mitgeteilt, dass in Ushuaia und der umliegenden Provinz Feuerland noch nie ein Fall von Hantavirus aufgetreten sei. Ein ein älteres niederländisches Ehepaar gehört zu den bisherigen Toten unter den Passagieren des Kreuzfahrtschiffes „Hondius“.

17:28 UhrLöchflugzeug stürzt in Polen ab – Pilot tot

Im Südosten von Polen kämpft die Feuerwehr mit einem großflächigen Waldbrand. Nach wochenlanger Trockenheit stehen im Solska-Wald südlich von Lublin mehr als 250 Hektar in Flammen, wie die Nachrichtenagentur PAP berichtete. Am Dienstagabend war ein an der Brandbekämpfung beteiligtes Löschflugzeug abgestürzt. Der Pilot kam bei dem Absturz ums Leben. Die Unfallursache ist bislang nicht bekannt, die Staatsanwaltschaft ermittelt. Das Feuer war am Dienstag ausgebrochen und hatte sich rasch ausgebreitet. Nach Angaben der Feuerwehr sind derzeit mehr als hundert Einsatzteams mit 372 Feuerwehrleuten vor Ort. Unterstützt werden sie von 50 Männern und Frauen des freiwilligen Heimatschutzes der polnischen Armee.

17:00 UhrSchlagzeilen zum Feierabend

16:40 UhrZwei Männer sterben bei Unfall in Niedersachsen

Bei einem Unfall mit einem Transporter im Landkreis Rotenburg in Niedersachsen sind zwei Männer gestorben. Das Fahrzeug sei den ersten Erkenntnissen der Ermittler nach aus unbekannter Ursache nach rechts von einer Landstraße abgekommen, teilte die Polizei mit. Dort prallte der Transporter gegen mehrere Bäume, überschlug sich und landete auf einem Acker. Die beiden 20 und 46 Jahre alten Männer starben noch an der Unfallstelle in Scheeßel. Der 54 Jahre alte Fahrer und ein weiterer 26 Jahre alter Mitfahrer wurden bei dem Unfall am Morgen laut Polizei schwer verletzt.

16:35 UhrCNN-Gründer Ted Turner stirbt mit 87 Jahren

Der US-amerikanische Medienmogul Ted Turner ist tot. Er ist Gründer des Nachrichtensenders CNN. Er wurde 87 Jahre alt.

16:03 UhrItalienische Urlaubsregion erstickt an Touristenmassen

Die Einheimischen eines berühmten Ortes an der Amalfiküste fühlen sich wie Gefangene. Grund sind die vielen Tagesgäste und Kreuzfahrturlauber. Die Regierung rechnet für ganz Italien mit einer Rekordzahl an Übernachtungen.

15:30 UhrZoobesucher in Dortmund füttert Löwen mit Schweinegulasch 

Was vielleicht nett gemeint war, könnte ernste Folgen haben: Ein Mann hat Löwen im Dortmunder Zoo mit Schweinegulasch gefüttert und damit einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der 29-Jährige warf am Dienstag mitgebrachtes Schweinefleisch in das Gehege der Raubkatzen, wie die Polizei in Dortmund mitteilte. Mitarbeiter beobachteten den Mann dabei und alarmierten die Polizei, als er seine Personalien nicht angeben wollte. Im Gespräch mit den Beamten erklärte er, die Löwen hätten „hungrig“ gewirkt.

In seinem Rucksack fanden die Einsatzkräfte demnach Reste von Schweinegulasch, von dem ein Teil bereits von einem Tier gefressen worden war. Für Großkatzen kann rohes Schweinefleisch gefährlich sein. Eine Tierärztin des Dortmunder Zoos sicherte die Fleischreste. Strafrechtliche Konsequenzen drohen dem Mann laut Polizei aber bislang nicht, weil das Füttern von Löwen keine Straftat sei. Sollte eines der Tiere erkranken, könne der Zoo jedoch die Behandlungskosten zivilrechtlich einklagen, hieß es.

14:56 UhrMarine-Hubschrauber muss Sekunden nach Start notlanden

Ein Hubschrauber der mexikanischen Marine liegt schon wenige Sekunden nach seinem Abflug zertrümmert am Boden. Das Triebwerk versagt kurz nach dem Start, sodass der Helikopter notgelandet werden muss. Die Maschine wird dabei schwerbeschädigt, verletzt wurde jedoch niemand.

14:27 UhrDiesel kurzzeitig wieder günstiger als Benzin

Knapp eine Woche nach der Einführung des Tankrabatts geraten die Preise an den Zapfsäulen in Bewegung. Im bundesweiten Durchschnitt kostete ein Liter Diesel-Kraftstoff am späten Vormittag zeitweilig wieder weniger als ein Liter Super-Benzin (E5) – erstmals seit Beginn des Iran-Krieges. In den Wochen und Monaten davor war Diesel durchgehend günstiger als Benzin. Die Ursachen für die aktuelle Entwicklung vermuten Experten in der Lage an den Weltmärkten. In Deutschland wird Diesel zwar geringer besteuert als Benzin, bei der Absenkung der Energiesteuer im Rahmen des Tankrabatts waren die Verkaufspreise der verschiedenen Kraftstoffsorten an den Tankstellen jedoch gleichmäßig gefallen. In den europäischen Märkten übersteigt die Diesel-Nachfrage zudem auch die Produktionskapazitäten der heimischen Raffinerien. Deutschland muss daher knapp ein Drittel des Diesel-Bedarfs importieren.

14:23 UhrSchichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, ich übernehme das Zepter im „Tag“ von meiner Kollegin Friederike Zörner, die in ihrem verdienten Feierabend angekommen ist. Mein Name ist Max Perseke und ich versorge Sie bis zum Abend weiter mit allen relevanten News. Auf geht’s!

13:52 UhrHantavirus-Ausbruch: Kreuzfahrt-Passagier steckte Person in Flugzeug an

Der Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff im Atlantik zieht immer weitere Kreise. Nun soll sich eine Person mit französischer Staatsangehörigkeit, die nicht an Bord der „MV Hondius“ war, nach einem Flug mit einem erkrankten Passagier des Kreuzfahrtschiffs mit dem Hantavirus infiziert haben. Das berichtet Sky News mit Verweis auf französische Medien. Um welche infizierte Person und um welchen Flug es sich handelte, ist noch nicht bekannt. Sollte sich der Fall bestätigen, wäre es die erste Person, die sich mit der Krankheit infiziert hat und nicht an Bord des Schiffes war.

Unterdessen wurden drei Patienten mit Verdacht auf das Hantavirus nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Kreuzfahrtschiff evakuiert. Die Patienten seien nun auf dem Weg zur medizinischen Behandlung in den Niederlanden, schrieb WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf X. Die WHO arbeite mit den Schiffsbetreibern daran, die Gesundheit von Passagieren und Besatzung engmaschig zu überwachen und gegebenenfalls Evakuierungen zu veranlassen. „In dieser Phase bleibt das gesamte öffentliche Gesundheitsrisiko niedrig“, so der WHO-Chef. Eine Person, die auf der „Hondius“ Kontakt zu einem Hantavirus-Fall hatte, soll derweil in Düsseldorf untersucht werden. 

13:22 UhrSohn von Mette-Marit erleidet Schlappe vor Gericht

Er muss hinter Gittern bleiben: Ein Gericht hat einen Antrag von Marius Borg Høiby abgelehnt, den Rest seiner Untersuchungshaft mit einer elektronischen Fußfessel zu Hause abzusitzen. „Ich sitze in Isolation im Gefängnis in Oslo und habe extrem wenig menschlichen Kontakt – zwei, drei Besuche pro Woche“, sagte Høiby laut der Zeitung „Verdens Gang“ vor Gericht. Um näher bei Freunden und Familie zu sein, wollte der Angeklagte in seiner Wohnung in der Residenz des Kronprinzenpaares auf das Urteil gegen ihn warten, das Anfang Juni erwartet wird.

Der Vergewaltigungs-Prozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit war im März zu Ende gegangen. Schon seit Beginn der Verhandlung Anfang Februar sitzt Høiby in U-Haft. Er hatte gegen ein Kontaktverbot in Bezug auf eine Ex-Freundin verstoßen. Einen früheren Antrag auf Freilassung hatte das Gericht mit Verweis auf „die Schwere und den Umfang des Falls sowie die hohe Wiederholungsgefahr“ bereits abgelehnt. Auch die Fußfessel lehnte der zuständige Richter heute wegen „erheblicher Wiederholungsgefahr“ ab.

12:40 UhrBoeing im Tiefflug: Neues Video zeigt Beinahe-Katastrophe

Nach dem dramatischen Zwischenfall am Flughafen Newark bei New York zeigen neue Videoaufnahmen nun klar, wie knapp der Moment an einer Katastrophe vorbeischrammte. Im Tiefflug streifte eine landende Boeing 767 der US-Fluggesellschaft United Airlines einen Lkw auf einem Highway. Zu dem Zeitpunkt hatte die Maschine eine Geschwindigkeit von rund 160 Meilen pro Stunde (das entspricht ca. 257 km/h). Der Fahrer wurde leicht verletzt und kam ins Krankenhaus, die Maschine konnte aber sicher landen. Keiner der 221 Passagiere und zehn Besatzungsmitglieder an Bord trug Schäden davon. Das Flugzeug sei ordnungsgemäß zum Gate gerollt und habe nur geringfügige Schäden davongetragen, berichtete ABC unter Berufung auf die Fluggesellschaft. United Airlines habe eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet.

12:15 UhrSchlagzeilen zur Mittagspause

11:58 UhrMutter stirbt bei Unfall – Zehnjähriger Sohn saß am Steuer

Bei einem tragischen Unfall mit einem Kleintransporter ist in Südhessen eine 39 Jahre alte Mutter ums Leben gekommen. Ihr zehn Jahre alter Sohn soll versucht haben, das auf einem Privatgrundstück in Alsbach-Hähnlein südlich von Darmstadt stehende Fahrzeug umzuparken und dabei die Kontrolle verloren haben, wie die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Polizeipräsidium Südhessen mitteilten.

Die Mutter habe am Dienstagnachmittag deshalb versucht einzugreifen, sei dabei von dem Kleintransporter erfasst worden und habe tödliche Verletzungen erlitten. Der Kleintransporter habe anschließend das Hoftor durchbrochen und sei gegen einen am Straßenrand geparkten Wagen geprallt. Das Kind blieb körperlich unverletzt. Die Ermittler gehen nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass der Zehnjährige mit dem Einverständnis der Mutter am Steuer saß. Das Fahrzeug sollte wegen Gartenarbeiten umgeparkt werden.

11:34 UhrTrump erzählt Kindern von Krieg und Kopfschüssen

Bei einem Besuch von Kindern im Weißen Haus beweist US-Präsident Donald Trump mangelhaftes Einfühlungsvermögen. In einem einstündigen Monolog prahlt er über seine präsidialen Leistungen und Fähigkeiten, berichtet frei nach dem Motto „Opa erzählt vom Krieg“ den Kindern von Kopfschüssen und Kriegsszenarien. Später macht er sich über ein Mädchen lustig. 

11:07 UhrKanarische Inseln weigern sich, Kreuzfahrtschiff anlegen zu lassen

Kurz nach der erlösenden Nachricht für Passagiere und Crew, dass das wegen eines tödlichen Hantavirus-Ausbruchs in die Schlagzeilen geratene Kreuzfahrtschiff die Kanarischen Inseln ansteuern darf, steht jetzt alles wieder auf der Kippe. Medienberichten zufolge weigert sich nämlich der Regionalpräsident der Inseln, die zu Spanien gehören, die „MV Hondius“ anlegen zu lassen. Fernando Clavijo habe ein dringendes Treffen mit Pedro Sánchez, dem spanischen Ministerpräsidenten, beantragt, um die Angelegenheit zu besprechen, berichtet unter anderem Sky News: „Diese Entscheidung beruht nicht auf technischen Kriterien, und es gibt nicht genügend Informationen, um die Öffentlichkeit zu beruhigen oder ihre Sicherheit zu garantieren.“ Er könne nicht zulassen, dass das Virus auf die Kanarischen Inseln gelange. Zuvor hatte sich Kap Verde, wo sich das Schiff zuletzt befand, geweigert, die Menschen an Land gehen zu lassen.

Unterdessen haben Labortests in Südafrika eine Übertragung von Mensch zu Mensch bestätigt. Bei einem nach Südafrika ausgeflogenen Passagier sei vorläufigen Testergebnissen zufolge der von Mensch zu Mensch übertragbare Andes-Stamm des Hantavirus nachgewiesen worden, gab Südafrikas Gesundheitsminister Aaron Motsoaledi bekannt. Bislang sind drei der rund 150 Passagiere der „MV Hondius“ gestorben. Ein britischer Staatsbürger wird derzeit in Johannesburg auf einer Intensivstation behandelt.

10:36 UhrMeloni wehrt sich ausgerechnet mit Dessous-KI-Bild gegen Deepfakes

Italiens Premierministerin Giorgia Meloni geht in die Offensive gegen KI-generierte Fotos von ihr und teilt eines kurzerhand selbst. Auf X ruft die Regierungschefin zu verantwortungsvollem Verhalten auf. Von ihr seien derzeit diverse falsche Bilder im Umlauf, die von „irgendeinem eifrigen Gegner“ als echt ausgegeben würden, schreibt die Politikerin. Den Hinweis verbindet Meloni mit einem Bild, das sie in Unterwäsche zeigt. „Ich muss anerkennen, dass derjenige, der sie erstellt hat, zumindest im beigefügten Fall, mich sogar deutlich verbessert hat“, merkt sie an. „Aber die Tatsache bleibt, dass man jetzt wirklich alles nutzt, nur um anzugreifen und Unwahrheiten zu erfinden.“

Es gehe aber nicht nur um sie, so Meloni. „Deepfakes sind ein gefährliches Instrument, denn sie können jeden täuschen, manipulieren und treffen. Ich kann mich verteidigen. Viele andere nicht.“ Deshalb solle immer eine Regel gelten: „Erst prüfen, dann glauben, und erst glauben, dann teilen.“ Was heute ihr passiere, können morgen jedem passieren.

10:02 UhrKapitän verlas Todesnachricht – „Hondius“ wird nach Hantavirus-Ausbruch Geisterschiff

Das von einem Hantavirus-Ausbruch betroffene Kreuzfahrtschiff „Hondius“ darf die Kanarischen Inseln ansteuern. Nach der Genehmigung der spanischen Regierung bereitet sich das Schiff aktuell auf die Abfahrt von den Kapverden vor, wo es zuletzt festgelegen hatte. Die Fahrt nach Gran Canaria oder Teneriffa dürfte drei bis vier Tage dauern. An Bord zeigt sich unterdessen ein geradezu gespenstisches Bild. Auch taucht ein Video auf, in dem der Kapitän die erste Todesnachricht überbrachte. Die Weltgesundheitsorganisation WHO entwickelt Theorien zum Ausbruch.

09:41 UhrNordkorea streicht Wiedervereinigung aus Verfassung

Nordkorea hat in einer überarbeiteten Verfassung sämtliche Bezüge zu einer Wiedervereinigung mit Südkorea gestrichen. Dies geht aus einem Dokument hervor, das Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap im Vereinigungsministerium in Seoul einsehen konnte. Seit der Staatsgründung 1948 hatte es sich die nordkoreanische Regierung zum Ziel erklärt, auf eine politische Vereinigung mit dem Süden hinzuarbeiten. Erstmals rückte Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un Ende 2023 rhetorisch von diesem Ziel ab, er erklärte Südkorea damals zum „Hauptfeind“. Im Januar 2024 ließ die Regierung zudem das symbolische Denkmal für die Wiedervereinigung, ein 30 Meter hohes Monument im Süden der Hauptstadt Pjöngjang, abreißen.

09:23 UhrChristine Neubauer hat „Ja“ gesagt

Jose-Campos-und-Christine-Neubauer-bei-der-Remus-Lifestyle-Night-auf-der-Dachterrasse-des-Pure-Salt-Hotel-in-El-Toro-Magaluf-Mallorca-Spanien-am-31-07-2025Sie haben sich getraut: José Campos und Christine Neubauer. (Foto: picture alliance / PIC ONE)

Schauspielerin Christine Neubauer und ihr langjähriger Lebensgefährte, Fotograf José Campos, haben geheiratet. Die Trauung fand auf Mallorca im engsten Familienkreis statt, wie das Magazin „Bunte“ berichtet. „Ich habe mein ganzes Leben von der einen wahren Liebe geträumt, und mit Christine lebe ich diesen Traum von absoluter Liebe“, sagte Campos am Tag der Hochzeit dem Magazin. Neubauer richtete sich direkt an ihren künftigen Ehemann: „Heute heiraten wir, und wenn ich dich jetzt so vor mir sehe, schlägt mir mein Herz bis zum Hals, und ich verliebe mich gleich noch einmal neu in dich.“

Die Münchner Schauspielerin und der chilenische Fotograf und Filmproduzent José Campos hatten Anfang 2021 ihre Verlobung öffentlich gemacht. „Wir sind schon lange heimlich verlobt“, verriet sie damals im Gespräch mit „Bunte“. Ihren Verlobungsring habe sie nur privat getragen, um das Geheimnis zu bewahren. Ursprünglich geplant war demnach eine Hochzeit im südamerikanischen Chile. Die beiden sind seit 2011 ein Paar. Sie leben auf Mallorca und in Deutschland. Von 1990 bis 2014 war die Künstlerin mit Lambert Dinzinger, dem Vater ihres Sohnes Lambert jr. (geb. 1992), verheiratet.

09:00 UhrSchlagzeilen am Morgen

08:56 UhrDieser Mann will CNN vor Trump-Freunden retten

Barry-Diller-Chairperson-of-IAC-arrives-for-the-annual-Allen-and-Co-Sun-Valley-Media-and-Technology-Conference-at-the-Sun-Valley-Resort-in-Sun-Valley-Idaho-U-S-July-9-2024Der 84-jährige Barry Diller möchte CNN kaufen. (Foto: REUTERS)

Am 23. April stimmen Aktionäre des Medienriesen Warner Bros. Discovery der Übernahme durch den Hollywood-Rivalen Paramount zu. So weit, so gut. Doch Paramount wird von dem Sohn des Trump-nahen Tech-Milliardärs Larry Ellison, dem Filmproduzenten David Ellison geführt. Das Schicksal des zu Warner gehörenden Nachrichtensenders CNN, bei dem oft kritisch über US-Präsident Donald Trump berichtet wird, ist daher ungewiss. Trump-Kritiker befürchten nämlich, dass CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte. Unbegründet ist die Sorge nicht: Die Nachrichtenredaktion des Paramount-Senders CBS schlug seit der Übernahme durch die Ellisons zum Teil einen freundlichen Ton gegenüber der Trump-Regierung an.

Jetzt eröffnet sich womöglich ein Ausweg für CNN: Der Medienmanager Barry Diller sagte am Dienstag bei einem Auftritt auf dem „Future of Everything“-Festival des „Wall Street Journal“ (WSJ), er würde CNN kaufen. „Absolut, ich würde es heute Nacht und morgen Nacht tun“, sagte er. „Bevor sie es noch weiter ruinieren. Hoffentlich bevor es ausstirbt – was, ich meine, das wird nicht passieren.“ Diller, der Vorsitzende des Medienkonglomerats IAC ist, sagte weiter, CNN sei „so reif“ für Innovationen, die der Sender seiner Ansicht nach seit fast zehn Jahren nicht erlebt habe. Obwohl CNN einige Investitionen unternommen habe, um das Geschäft in eine digitale Plattform zu verwandeln, glaube er, dass das Sendeangebot mehr Investitionen benötige. Viele, darunter auch Diller, erwarten, dass Ellison CNN mit dem Nachrichtengeschäft von CBS zusammenlegen wird. Bereits im Januar berichtete das WSJ, dass Diller im vergangenen Jahr Warner wegen eines möglichen Deals für CNN angesprochen habe. Eine Reaktion von den beteiligten Unternehmen liegt dazu nicht vor.

08:32 UhrGraues Wolkenband hüllt Mitte des Landes in Dauerregen

Während es an der Küste kalt und trocken und im Süden warm und gewittrig ist, herrscht über der Mitte Deutschlands vor allem eins: kräftiger Dauerregen. Der ist allerdings fast überstanden. Denn nach den letzten Ausläufern am Donnerstag wird es ab Freitag wieder verbreitet sonnig und warm.

08:18 UhrIn Sachen Kuba hat US-Außenminister Rubio „sich schlicht dafür entschieden, zu lügen“

Kuba steckt derzeit in der schwersten Wirtschaftskrise seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Im Januar hatte das US-Militär den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro gefangen genommen und in die USA gebracht. Anschließend sorgte Washington dafür, dass Venezuela, der bis dahin wichtigste Öllieferant Kubas, seine Lieferungen an Havanna einstellte. Mit dieser Ölblockade gegen die kommunistisch regierte Karibikinsel hatte US-Präsident Donald Trump die dortige Krise zuletzt massiv verschärft. In den vergangenen Monaten kam es in Kuba wiederholt zu landesweiten Stromausfällen, die teilweise tagelang andauerten. Der öffentliche Nahverkehr ist eingeschränkt, Benzin wurde rationiert. Mehrere Fluggesellschaften fliegen die Karibikinsel wegen der dortigen Treibstoffknappheit mittlerweile nicht mehr an.

In dieser Gemengelage sagt US-Außenminister Marco Rubio einen Satz, der in Havanna ganz schlecht ankommt: „Es gibt an sich keine Ölblockade gegen Kuba“, so Rubio am Dienstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Venezuela habe lediglich „beschlossen“, Kuba „kein kostenloses Öl mehr“ zu geben. Kuba habe früher kostenlos Öl aus Venezuela erhalten, erklärte der US-Außenminister. Die Führung in Havanna habe jedoch etwa 60 Prozent dieses Öls im Gegenzug für Bargeld verkauft. „Es kam der Bevölkerung überhaupt nicht zugute“. Die Regierung in Havanna ließ das nicht lange auf sich sitzen und warf Rubio vor, bezüglich der Ölblockade gegen Kuba zu lügen. Rubio habe „sich schlicht dafür entschieden, zu lügen“ und „widerspricht dem Präsidenten und der Sprecherin des Weißen Hauses“, erklärte der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez im Onlinedienst X.

07:44 UhrCheyenne Ochsenknecht seit mehreren Jahren Opfer von Dickpics

Cheyenne Ochsenknecht hat in den vergangenen Jahren das erlebt, was viel zu viele Frauen ebenfalls schon mitmachen mussten. Auf Instagram berichtet die Tochter von Uwe und Natascha Ochsenknecht, dass Männer ihr immer wieder ungefragt Dickpics, also Fotos von deren Penis, schicken. Die 25-Jährige hat sich gegen die sexuelle Belästigung gewehrt, ihr Konto wurde allerdings deshalb eingeschränkt.

Auf der Social-Media-Plattform macht Ochsenknecht ihrem Ärger Luft. „Ich bin auf 180“, erzählt sie in einer Story. Sie habe vor wenigen Wochen ein solches Foto mit Name und Instagram-Profilbild veröffentlicht, „weil ich einfach seit Jahren schon Opfer von Dickpics bin“. Ochsenknecht habe sich zur Aufgabe gemacht, solche Bilder stets zu posten, da sie wolle, „dass jeder weiß, dass so ein Mensch so etwas tut. Dass wir Frauen einfach sehr oft Opfer sind, und auch meistens Opfer sind.“ Nach dem Posten sei sie von der Plattform ermahnt und die Story sei gelöscht worden, weil sie gegen die Richtlinien verstoße. Am 5. Mai wollte sie eine Kooperation auf der Plattform veröffentlichen, musste dann allerdings feststellen, dass ihr Konto zeitweise eingeschränkt wurde. „Muss man sich mal reinziehen: Also ich werde Opfer von Dickpics auf Instagram, weil Instagram es immer noch nicht auf die Reihe bekommen hat, dass man solche Fotos bei den Chats einfach nicht verschicken darf. […] Und ich werde jetzt gesperrt“, resümiert Ochsenknecht. Der Mann, von dem das Bild ursprünglich stammt, sei aber noch online: „Also der Mann, der mir Penisbilder schickt, wird nicht gesperrt […].“ Sie schreibt dazu, dass dies doch ein „schlechter Scherz“ sei.

Unter anderem das Projekt „dickstinction.com“ von HateAid kann helfen, wenn man Opfer dieser Form digitaler Gewalt geworden ist. Das Portal hilft dabei, eine Strafanzeige vorzubereiten, damit diese direkt ausgedruckt und bei der Polizei eingereicht werden kann. Beratung und und Hilfe für Frauen bietet anonym und kostenfrei etwa das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen unter der 116 016 rund um die Uhr.

07:26 Uhr“Jung und Stark“: Razzia gegen Neonazis

In Nordrhein-Westfalen laufen seit dem frühen Morgen in mehreren Städten Durchsuchungen bei mutmaßlichen Rechtsextremisten. Es gebe zehn Beschuldigte, hieß es aus Sicherheitskreisen. Sie seien alle deutsche Staatsbürger. Einer der Beschuldigten sei wegen einer anderen Angelegenheit bereits zuvor in Untersuchungshaft gekommen. Die Maßnahmen in landesweit acht Städten richteten sich den Angaben zufolge gegen die Gruppe „Jung und Stark“. An der Aufklärung der Gruppe war auch das Bundesamt für Verfassungsschutz beteiligt.

  • Seit 2024 häufen sich die Gewalttaten von teils sehr jungen Neonazis, etwa bei Angriffen auf Paraden zum Christopher Street Day, der den Rechten von lesbischen, schwulen und anderen queeren Menschen gewidmet ist.

  • Das Bundeskriminalamt (BKA) erklärte Mitte 2025: „Die Polizeibehörden aus Bund und Ländern beobachten seit etwa Mitte vergangenen Jahres, dass in der rechten Szene neue Jugendgruppen in Erscheinung getreten sind, die sich zunächst im virtuellen Raum gegründet haben.“ Diese träten inzwischen vermehrt durch Veranstaltungen, Störaktionen und Straftaten in Erscheinung.

  • Die größte dieser Gruppen war damals nach Angaben aus Sicherheitskreisen „Jung und Stark“ mit einer Anhängerzahl im mittleren dreistelligen Bereich.

  • Auch die Gruppe „Deutsche Jugend Voran“ ist im Visier der Ermittler. Schätzungsweise mehr als hundert Menschen fühlen sich demnach dieser Gruppe zugehörig.

  • Weitere relevante Vereinigungen seien „Der Störtrupp“ sowie die Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“. Mutmaßliche Angehörige der „Letzten Verteidigungswelle“ stehen aktuell in Hamburg wegen mehrerer Gewalttaten vor Gericht.

Update 08.37 Uhr: Inzwischen laufen in zwölf Bundesländern Durchsuchungen – ausgenommen sind Baden-Württemberg, Thüringen, Hamburg und Bremen. 36 Personen werde die Bildung oder Mitgliedschaft in den kriminellen Vereinigungen „Jung und Stark“ sowie „Deutsche Jugend voran“ vorgeworfen, sagte eine Sprecherin der Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe.

07:10 UhrDax-Konzern Daimler Truck: Gewinn um 80 Prozent eingebrochen

Der Gewinn beim Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 80 Prozent eingebrochen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sei das Konzernergebnis von 749 Millionen Euro auf 149 Millionen Euro gesunken, teilte der Dax-Konzern aus Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart mit.

06:51 UhrTrump zeigt neues Logo von (N)ICE

Es ist ein perfides Wortspiel, das für die Opfer der rigiden Einwanderungspolitik der Trump-Administration und die Angehörigen der Toten nach Schusswaffengebrauch durch US-Beamte wie blanker Hohn klingen mag: Die berüchtigte Einwanderungsbehörde ICE (Immigration and Customs Enforcement) soll mit dem Zusatz „National“ zukünftig unter der Abkürzung NICE firmieren (zu deutsch: nett). Das entsprechende Logo teilte US-Präsident Donald Trump auf Truth Social.

Beamte waren in den vergangenen Monaten wegen tödlicher Schüsse auf zwei US-Amerikaner und dem rigorosen Vorgehen gegen Migranten in die Negativschlagzeilen gerutscht. Vor allem in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota eskalierte die Situation. Der für die Einsätze zuständige Hardliner Gregory Bovino musste daraufhin gehen. Sein Nachfolger, der Grenzschutz-Kommandeur Tom Homan, setzte den Razzien in Minnesota ein Ende und sorgte so für eine Entspannung der Lage. Bei einer Anhörung im Kongress im Februar sagte Direktor Todd Lyons, ICE habe im ersten Jahr der Trump-Regierung 379.000 Festnahmen vorgenommen und mehr als 475.000 Menschen aus den USA abgeschoben.

06:45 UhrDas wird heute wichtig

Guten Morgen,

es ist ein Jubiläum in einer denkbar schwierigen Lage: Die schwarz-rote Regierung versinkt ein Jahr nach ihrem Amtsantritt im Streit. Die Koalitionspartner liegen im Dauerclinch, in keiner Umfrage haben CDU/CSU und SPD noch eine Mehrheit, mehrere Erhebungen (darunter auch dsa Trendbarometer von RTL/ntv) sehen die AfD als größte Oppositionspartei vor der Union.

Besonders unter Druck steht Kanzler Friedrich Merz, dessen Beliebtheitswerte weiter sinken. Am Jahrestag kommt das Kabinett nun zu einer turnusmäßigen Sitzung zusammen. Trotz aller Spannungen: Das Treffen mit seinen Ministerinnen und Ministern im Kanzleramt will Merz zu einer „ganz normalen“ Arbeitssitzung machen, wie er am Vorabend ankündigte. Spekulationen über ein vorzeitiges Ende der Koalition erteilte er eine klare Absage.

Diese Themen stehen heute auf der Agenda:

  • Zeigt die vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj einseitig ausgerufene Waffenruhe im Krieg mit Russland Wirkung? Der Staatschef hatte den Beginn auf 0 Uhr Ortszeit am Mittwoch (Dienstag 23 Uhr MESZ) festgesetzt. Ob die Luftangriffe und Kämpfe am Boden tatsächlich eingestellt werden, muss sich nun zeigen.

  • Überschattet von der Blockade der Straße von Hormus und neuen Zollandrohungen der USA kommen die G7-Handelsminister um 08.30 Uhr in Paris zusammen.

  • Die Grünen und die CDU stellen in Baden-Württemberg ihren Koalitionsvertrag für die nächsten fünf Jahre vor.

  • In Mainz wird um 12 Uhr der Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD in Rheinland-Pfalz unterzeichnet.

  • Teures Kerosin, streikende Crews und eine anstehende Strukturreform: Die Deutsche Lufthansa AG legt um 7 Uhr ihre Zahlen für das in mehrerlei Hinsicht schwierige erste Quartal des laufenden Jahres vor.

  • Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund informiert in Hannover um 10.45 Uhr über Machtmissbrauch und sexuelle Belästigung am ärztlichen Arbeitsplatz.

  • Der FC Bayern München kann heute erstmals seit 2020 wieder ins Finale der Champions League einziehen. Dafür muss der deutsche Fußball-Meister im Rückspiel vor heimischer Kulisse Titelverteidiger Paris Saint-Germain besiegen (21 Uhr). PSG geht nach dem 5:4-Spektakel vor einer Woche mit einem Tor Vorsprung in das Duell. Kommen die Bayern ins Endspiel, könnten sie wie 2013 und 2020 das Triple gewinnen.

Und um diese Themen kümmern sich unter anderem meine Kolleginnen und Kollegen bei Deutschland am Morgen:

  • Kann man die Frau lieben, die das eigene Kind getötet haben soll? Vor dem Rostocker Landgericht läuft der Prozess um den achtjährigen Fabian, der im vergangenen Oktober einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel. Angeklagt ist die Ex-Freundin des Vaters. Der sagt aktuell als Zeuge aus und hält Gina H. für unschuldig und steht weiter zu ihr. Obwohl die Beweise erdrückend sein sollen.

  • Die Asiatische Hornisse breitet sich seit Jahren in Europa aus. Nordrhein-Westfalen reagiert drastisch: Für jedes entfernte Nest gibt es bis zu 300 Euro.

  • In Hamburg steigt aktuell das größte Klassentreffen der Digital‑Szene. Bei der Messe „Online Marketing Rockstars“ (OMR) geht es in diesem Jahr um Influencer-Marketing, E-Commerce und Künstliche Intelligenz. 70.000 Teilnehmer werden erwartet, und darunter sind auch einige hochkarätige Gäste.

  • Heißhunger, wer kennt ihn nicht?! Nachmittags ein paar Süßigkeiten oder abends den Kühlschrank plündern. Eine aktuelle Studie zeigt, wann der Heißhunger am größten ist. Das Thema am Morgen bei Deutschland am Morgen.

Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de. Starten Sie gut in den Tag.

06:18 UhrFabians Vater flirtet im Gerichtssaal mit Mordverdächtiger

Vor den Augen der trauernden Mutter kommt es im Prozess um den getöteten achtjährigen Fabian zu befremdlichen Szenen. Der Vater des Opfers tauscht Flirtereien mit der Angeklagten aus, mit der er sich „in der Haft wieder angenähert“ habe. Eine Psychologin erklärt sein Verhalten als eine Form der Realitätsverweigerung.

05:53 UhrAuto durchbricht Hauswand und landet in der Küche

Ein-Mitarbeiter-des-Technischen-Hilfswerk-THW-ist-an-einem-Fahrzeug-beschaeftigt-das-die-Fassade-eines-Wohnhauses-durchbrochen-hatGlücklicherweise kam keine Person zu Schaden. (Foto: picture alliance/dpa)

Ein tonnenschwerer Pick-up ist rückwärts in ein Mehrfamilienhaus im Ruhrgebiet gekracht und hat die Fassade des Gebäudes durchbrochen. Das Heck des Wagens landete am Dienstagnachmittag in der Küche einer Wohnung im Erdgeschoss, die zum Zeitpunkt des Unfalls laut Feuerwehr leer stand. Der Fahrer wurde nicht verletzt, auch sonst kam niemand zu Schaden.

Der Unfall in Ennepetal geschah den Angaben zufolge bei Reparaturarbeiten an dem etwa dreieinhalb Tonnen schweren Fahrzeug. Nähere Details konnte die Polizei bislang nicht nennen, sie ermittelt noch zur genauen Ursache. Nachdem Baustatiker das Gebäude überprüft hatten, bauten Feuerwehr und Technisches Hilfswerk eine Holzrampe, um den Pick-up zu bergen. Teile des Hauses wurden abgestützt, die Fassade wurde notdürftig abgedichtet.

05:45 UhrSchlagzeilen aus der Nacht