
Berlin – Gleichzeitig digital arbeiten, lernen, streamen, shoppen und spielen. Das können in Berlin jetzt bereits mehr als die Hälfte der 2,2 Millionen Haushalte. Hier lesen Sie, welche Regionen in diesem Jahr das ultraschnelle Internet bekommen.
Mehr als 2.900 Kilometer Glasfaserkabel hat die Telekom seit Beginn des großflächigen Ausbaus 2021 bereits verlegt. Das entspricht fast der doppelten Luftlinie von Berlin nach Barcelona. Eine Million Haushalte wurden bis jetzt angeschlossen. Das Glasfaser-Unternehmen OXG von Vodafone und dem französischen Konzern Altice versorgt weitere 240.000 Haushalte. Wie viele Kunden das Highspeed-Netz tatsächlich nutzen, ist unklar.
Mit einem Glasfaser-Anschluss sind Bandbreiten von bis zu 2 Gigabit pro Sekunde möglich! Spitzenreiter beim bisherigen Ausbau sind die Bezirke Mitte, Lichtenberg und Tempelhof-Schöneberg.
250.000 Haushalte erhalten in diesem Jahr Highspeed-Netz
In diesem Jahr will die Telekom weitere 250.000 Haushalte highspeedfähig machen. Auf der Ausbau-Liste stehen: Lankwitz, Biesdorf, Britz, Charlottenburg, Wilmersdorf, Französisch Buchholz, Hakenfelde, Heiligensee, Hellersdorf, Johannisthal, Karow, Kaulsdorf, Kladow, Konradshöhe, Marzahn, Moabit, Mitte, Neukölln, Prenzlauer Berg, Reinickendorf, Schmargendorf, Staaken, Steglitz, Tegel, Wedding, Westend und Wilhelmstadt (Karte).

Die Karte zeigt die abgeschlossenen und aktuellen Ausbaugebiete der Telekom in Berlin Foto: Deutsche Telekom
„Wir bauen Schritt für Schritt in allen Bezirken aus“, sagt Telekom-Sprecher Adrian Sanchez. „Uns und den Tiefbauämtern ist eine gleichmäßige Verteilung wichtig. Wir berücksichtigen auch, wo viele Menschen bereits bei uns ihr Interesse für einen Glasfaseranschluss bekundet haben.“ OXG sorgt derzeit für Glasfaser-Verbindungen in Friedrichshain, Adlershof, Friedrichshagen, Johannisthal, Köpenick, Niederschöneweide, Alt-Hohenschönhausen, Friedrichsfelde, Lichtenberg, Tempelhof, Schöneberg, Mariendorf, Dahlem, Steglitz und Lichterfelde.
Bis 2028 soll Berlin eine vollständige Glasfaserabdeckung haben. Wer einen Anschluss bekommen möchte, kann sich an seinen Telefonanbieter oder die Telekom wenden, die andere Anbieter ihr Netz nutzen lässt. Für Eigentümer und Mieter ist der Anschluss während der Bauphase kostenlos. Danach können für Eigentümer, insbesondere ab Juli 2026, Gebühren von rund 1000 Euro anfallen. Vermieter können den Anschluss mit 5 Euro pro Wohnung im Monat auf Mieter umlegen.