Dem Nabu ging es um den Schutz der Porphyrkuppenlandschaft, die von der neuen Trasse durchquert wird. Es handelt sich um ein besonders sensibles Fauna-Flora-Habitat-Gebiet. Im Laufe der Planungen wurden dort Erweiterungsflächen einbezogen, bei denen aus Sicht der Umweltschützer nicht ausreichend geprüft wurde, wie sich die Stickstoffbelastung durch den Autobahnverkehr auf sie auswirkt.

Hüskens: Urteil im Interesse der Bürger

Sachsen-Anhalts Infrastrukturministerin Lydia Hüskens (FDP) sagte MDR SACHSEN-ANHALT, sie freue sich sehr über das Urteil. Es sei „im Interesse der Bürgerinnen und Bürger gerade in Halle, dass wir hier endlich Sicherheit haben und die A143 weitergebaut werden kann“. Sie betonte, dass im Straßenbau sehr sorgfältig mit Umweltbelanen umgegangen werde.

Auch die Baugesellschaft Deges teilte MDR SACHSEN-ANHALT mit, man begrüße die Gerichtsentscheidung. Damit werde die Rechtmäßigkeit des Planfeststellungsbeschlusses bestätigt. Umwelt- und Naturschutz seien in der Planung umfassend geprüft und berücksichtigt worden.