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Das Wochenende der Entscheidung! Spätestens am Sonntag um 19 Uhr steht fest, wer aus der BBL absteigt. Und wer in die Playoffs kommt.

Verrückt: Bisher steht nur fest, dass Bayern als Erster die Hauptrunde abschließt. Dahinter ist noch fast alles offen. Ebenfalls geklärt: Für Weißenfels (13.), Hamburg (14.) und Frankfurt (15.) geht es nirgendwo mehr hin. Weder Playoffs noch Abstieg sind möglich.

Foto: BILD

Platz 2 bis 4: Alba fehlt noch ein Sieg, um sicher als Zweiter in die Playoffs zu gehen. Den wollen die Berliner am Sonntag gegen Jena holen. Denn Bamberg lauert auf Platz 3, muss am Freitag beim MBC und Sonntag gegen Bonn ran. Gut für Berlin: Den direkten Vergleich gegen die Baskets geht an Alba. Auch Würzburg (5.) könnte noch auf Platz vier springen. Allerdings müsste dafür der Vierte Bonn beide Spiele (gegen Trier, in Bamberg) verlieren. Und Würzburg in Hamburg und gegen Ludwigsburg gewinnen. Wie auch Alba hat Ulm nur noch ein Spiel zu bestreiten. Ein Sieg in Frankfurt und zwei Bonner Niederlagen könnte Platz vier bringen, da sie auch den direkten Vergleich gegen die Bonner gewonnen haben.

Die Play-Ins: Sechs Teams streiten sich hier um die Plätze sieben bis zwölf. Die beste Position hat (noch) Ludwigsburg (17-15) als Siebter. Doch mit den Spielen gegen München und in Würzburg auch ein hartes Rest-Programm. Vechta (8./ 16-16) hat sich mit einer Wahnsinns-Aufholjagd zurückgemeldet. Acht der letzten zehn Spiele gewonnen. Gegen Rostock und in Heidelberg sind zwei Siege wahrscheinlich. Aufsteiger Trier (9./ 16-16) spielt eine sensationelle Saison. Der Einzug in die Play-Ins wäre sensationell. In Bonn und gegen den MBC muss wohl mindestens ein Sieg her. Die Niners (10./ 15-17) haben sich mit einem Erfolg in Berlin zurückgemeldet. Und haben mit den Spielen gegen Frankfurt und in Braunschweig das vermeintlich leichteste Rest-Programm. Oldenburg (11./ 15-17) wird wohl leer ausgehen, da sie am letzten Spieltag bei den Bayern antreten müssen. Dagegen könnte sich Rostock (12./ 15-17) mit zwei möglichen Siegen (in Vechta, gegen Hamburg) doch noch auf die Play-In-Plätze schieben – wenn die Konkurrenz mitspielt.

Der Abstieg: Seit Wochen wehren sich Heidelberg (17./ 9-23) und Braunschweig (18./ 9-23) verzweifelt gegen den Gang in Liga zwei. Bereits am Donnerstag haben die Academics die nächste Must-Win-Situation beim Sechzehnten Jena (11-21). Und am letzten Spiel ist Vechta (8.) in Heidelberg zu Gast. Verdammt schwer. Da liest sich das Braunschweiger Rest-Programm fast etwas einfacher: in Oldenburg und gegen Chemnitz. Und Jena? Die haben alles in eigener Hand. Nach dem direkten Duell gegen Heidelberg geht es Sonntag nach Berlin (2.). Da wäre ein Sieg am Freitag sicher von Vorteil …