Zugegeben: Um ganz klassisches Raus- und Spaziergehwetter hat es sich am Dienstagmittag nicht wirklich gehandelt. Das sah man zunächst auch dem Mehrgenerationenpark in Ronsdorf an: Die neuen Spielgeräte waren noch immer mit dicken Regentropfen belegt, kleine und große Pfützen zierten die Pfade, die durch den Park und um ihn herum führen. Eine friedliche Atmosphäre erfüllte die Grünoase inmitten Ronsdorfs Zentrum, zwitschernde Vögel und das Rauschen der Bäume übertönte den so in den Hintergrund rutschenden Verkehrslärm der Remscheider Straße.
Besonders viele Menschen konnte man hier zunächst nicht sehen; nur vereinzelt durchquerten einige den Park, um zur Hauptstraße zu gelangen, andere gingen etwa mit ihren Hunden spazieren oder beobachteten gebannt Kater Felix, der sich im Park mehr als wohlzufühlen schien. Bei sonnigem Wetter seien wiederum viel mehr Menschen vor Ort, schwärmte Kristin Nolzen, die mit ihrer Familie, darunter auch die Kinder Thilo und Carlotta, Zeit auf dem neugestalteten Spielplatz verbrachte. Die Art und Weise, wie dieser gebaut wurde, gefalle ihr besonders gut, betonte sie und verlieh ihrem Lob gegenüber der Stadt Ausdruck. „Das hier ist endlich mal ein Spielplatz, auf dem Ein- bis Dreijährige alles alleine machen können“, so Nolzen. „Wissen Sie, wie viele Spielplätze es gibt, wo diese Netze sind, über die die Kinder noch nicht alleine gehen können?“ Dass ihre Kleinsten auch ohne elterliche Begleitung den Spielplatz unsicher machen konnten, hätten sie sehr genossen. „Das finde ich hier wirklich cool“, so die Mutter.