08.05.2026 – 11:00
Hannover (ots)
Über 100.000 Stück unversteuerte Zigaretten sowie Bargeld in Höhe von
circa 67.000 Euro haben am Mittwoch Ermittlerinnen und Ermittler des
Zollfahndungsamtes Hannover in Köthen sichergestellt.
Im Rahmen eines laufenden Ermittlungsverfahrens durchsuchten die
Einsatzkräfte insgesamt 11 Objekte in Köthen. Die Maßnahmen richten sich gegen vier männliche Beschuldigte. Diese stehen im Verdacht, mindestens seit August vergangenen Jahres gewerbsmäßig mit unversteuerten Zigaretten gehandelt zu haben.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen sollen die Beschuldigten
insgesamt mehr als 725.000 unversteuerte Zigaretten umgeschlagen haben.
Der vorläufige Steuerschaden beläuft sich auf rund 130.000 Euro.
Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Zollfahnder außerdem 100
Gramm Marihuana, ein Kilogramm Silber im Wert von 2.000 Euro, ein
verbotenes Springmesser, Mobiltelefone und schriftliche Aufzeichnungen, die noch weiter ausgewertet werden.
„Der Handel mit unversteuerten Zigaretten ist kein Kavaliersdelikt. Wer sich daran beteiligt, muss mit empfindlichen strafrechtlichen
Konsequenzen rechnen – bis hin zu einer Freiheitsstrafe. Der Zoll
beschlagnahmt zudem konsequent Vermögen aus solchen illegalen
Geschäften, um den entstandenen Steuerschaden auszugleichen“,
erklärte ein Sprecher des Zollfahndungsamts Hannover.
Mehr als 20 Einsatzkräfte des Zolls waren an den Maßnahmen beteiligt.
Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Hannover im
Auftrag der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau.
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