Eckardt & Stiller fehlen – Balde trifft zur Führung

Eigentlich war schon vor dem Spiel klar, dass der ZFC Meuselwitz unbedingt die drei Punkte brauchte. „Hilfe“ vom 1. FC Magdeburg konnte man auch nicht erwarten, das Sander-Team siegt in Kiel mit 3:1, der Verbleib der U23 ist damit fast sicher. Die Meuselwitzer Voraussetzungen waren nicht die besten René Eckardt und Eric Stiller fehlten wegen einer Gelbsperre. Dazu kamen die verletzten Cemal Kaymaz und Luis Fischer.

Auf dem holprigen und tiefen Rasen sah man von der ersten Minute an, dass der Wille vorhanden war. Meuselwitz griff früh an und hatte in der fünften Minute eine gute Chance. Elias Oke brachte den Ball von rechts in den Fünfer, wo Hendrik Wurr knapp den Kopfball verpasste. Nach einer größeren Leerlaufphase nutzten die Zipsendorfer dann die zweite Möglichkeit eiskalt. Christoph Pauling zog auf der linken Seite zur Grundlinie. Seinen scharfen Pass drückte der heraneilende Califo Bale in der 21. Minute aus vier Metern über die Linie. Danach gab es viele Fehlpässe, viel Kampf und Krampf und keine weiteren Szenen vor den Toren. Mit der knappen und verdienten Führung ging es in die Kabinen.

Ausgleich bringt Meuselwitz aus dem Konzept

Die Meuselwitzer kamen willig und mit Chancen zurück. Doch Florian Hansch verzog zunächst, danach wurde sein Schuss noch von einem Berliner geklärt. Aus dem Nichts dann in der 54. Minute der Ausgleich: Philipp Kühn passte von rechts flach in den Strafraum und Nikolas Frank ballerte die Kugel aus elf Metern in den rechten Winkel. Jetzt war die Partie offener, Hansch hätte es auf die Meuselwitzer Seite ziehen können, lupfte den Ball aber in der 63. Minute neben das Tor. Mit zunehmender Spielzeit gelang den Gästen offensiv immer weniger. Auch die Preussen rissen keine Bäume aus, hatten aber in der 89. Minute noch einen: Fritz Schröder tanzte vor dem Strafraum drei Meuselwitzern aus, keiner hinderte ihn am Schuss. Der Ball schlug im linken unteren Eck ein. Der Todesstoß für den ZFC, von dem er sich nicht mehr erholte.