Dieser Film hat zwar keine guten Kritiken erhalten, dennoch wurde und wird er von vielen Leuten geschaut. Aktuell reicht dies für einen Platz in den Netflix-Charts.
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Manchmal brauchen Filme einfach Zeit – und das richtige Publikum. „Jennifer’s Body – Jungs nach ihrem Geschmack“ ist nun (wieder) genau so ein Fall. Was 2009 noch zwischen Horror, Teenie-Satire und feministischer Provokation hin- und hergerissen wurde, erlebt nun ein überraschendes Comeback: Der Film ist aktuell in den Netflix-Charts gelandet. Fast zwei Jahrzehnte nach Kinostart entdecken viele Zuschauer:innen den Titel neu oder sehen ihn mit frischem Blick.
Im Mittelpunkt des brutalen Horrorfilms steht die Freundschaft zweier Highschool-Schülerinnen: der schüchternen, intelligenten Anita „Needy“ Lesnicky (Amanda Seyfried) und der selbstbewussten, allseits bewunderten Jennifer Check (Megan Fox). Obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten, verbindet sie eine enge, fast symbiotische Beziehung.
Nach einem einschneidenden Ereignis in ihrer Kleinstadt verändert sich Jennifer jedoch drastisch. Während Needy zunehmend misstrauisch wird, häufen sich seltsame Vorfälle rund um Jennifer und ihre männlichen Mitschüler. Der Film verbindet klassische Horror-Elemente mit schwarzem Humor und einer bissigen Abrechnung mit Geschlechterrollen, Popularität und der Objektifizierung junger Frauen – ohne dabei seine Wurzeln im Teenie-Genre zu verleugnen.
Für die Regie von „Jennifer’s Body“ zeichnet Karyn Kusama verantwortlich, die für ihren stilistisch klaren und oft gesellschaftskritischen Blick bekannt ist. Das Drehbuch stammt von Diablo Cody, die bereits 2007 für „Juno“ mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.
Ihr wollt wissen, welche Filme die gruseligsten überhaupt sind? In unserem Video stellen wir euch richtige Schocker vor:
Die Reaktionen zu „Jennifer’s Body“ auf Netflix
Auf Rotten Tomatoes kommt „Jennifer’s Body“ auf 47 % bei der Fachpresse und 36 % beim Publikum. Anbei findet ihr ein paar Auszüge aus den Meinungen beider Parteien:
„Für eine Horrorkomödie ist ,Jennifer’s Body‘ auffallend wenig lustig und wenig gruselig.“
– Brian Eggert für Deep Focus Review
„Es wirkte sehr vorhersehbar und war insgesamt nicht besonders gut umgesetzt.“
– Michael T
„Der Film ist auf die beste Art und Weise brutal und bissig und erfüllt mit seinen hervorragenden Gore-Szenen alle Genre-Kriterien.“
– Rosie Fletcher für Radio Times
„Das vorhersehbarste Filmende aller Zeiten! Einer der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe – alles sieht total unecht aus: das Blut, die Schauspielerei, einfach alles. Verschwendet eure Zeit nicht damit, euch den anzusehen.“
– Gaby D
Wenn ihr euch selbst ein Bild von „Jennifer’s Body“ machen möchtet, könnt ihr die Produktion ab sofort auf Netflix streamen. Solltet ihr noch keine Mitgliedschaft bei dem Streamingdienst haben, könnt ihr mit dem Entertainment-Plus-Paket von Sky nicht nur in den Genuss der besten Filme und Serien von Netflix kommen, sondern habt auch Zugriff auf weitere grandiose Produktionen.