Greifswald schockt Lok ganz früh

Nach der unglücklichen Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den BFC Preussen ging Lok mit den Startelf-Rückkehrern Tobias Dombrowa und Dorian Cevis zwar engagiert zu Werke, musste nach wenigen Minuten aber bereits den frühen Schock verdauen. Oliver Daedlow wurde auf der rechten Seite geschickt, die anschließende Flanke ins Zentrum verwertete Wagner gegen viel zu passive Leipziger aus kurzer Distanz. Die Gäste rissen das Spiel dann aber an sich. Arne Rühlemann verzeichnete nach 13 Minuten den ersten guten Abschluss, sieben Minuten darauf traf Malik McLemore per Kopf nur die Latte.

Greifswald war permanent in der Defensive beschäftigt. Die entscheidenden Zentimeter fehlten Lok aber – so auch nach einer halben Stunde, als der emsige Adetula seinen satten Flachschuss nur knapp am linken Pfosten vorbeisetzte. Von den Gastgebern kam nicht viel. Soufian Benyamina setzte mit seinem Abschluss in Rückenlage zwischenzeitlich zwar mal wieder ein offensives Lebenszeichen, die besseren Chancen hatte aber weiter Lok. Weil McLemore kurz vor der Halbzeit in Bedrängnis aber nur ans Außennetz traf, blieb es beim knappen Rückstand.

Nichtangriffspakt nach verdientem Adetula-Ausgleich

Die Gäste waren auch nach der Pause das aktivere Team, kamen zunächst aber kaum zu Chancen, weil die zündenden Ideen fehlten. Auf der Gegenseite traf Benyamina mit seinem Drehschuss im Sechzehner nur den Außenpfosten (51.). Bei Lok fehlte das hohe Tempo der ersten Halbzeit, dennoch belohnte Adetula die Bemühungen in der 64. Minute mit dem verdienten Ausgleich: Nach einer schönen Einzelaktion traf der Offensivspieler mit gütiger Mithilfe von GFC-Keeper Jakub Jakubov ins kurze Eck.