Köln. Update, 11.5.26, 13.16 Uhr:
483 der 4.446 Anwohner/innen sind 75 Jahre alt und älter. Insgesamt mussten für Anwohner/innen zehn Krankentransporte organisiert werden, weitere 86 wurden für Patient/innen des St.-Elisabeth-Krankenhauses angefordert. Von den Krankentransporten stehen derzeit noch insgesamt 33 aus.
Die Evakuierung schreitet zügig voran. Weil die Anwohner/innen und die Geschäftsführung des Krankenhauses seit Freitagabend, 8. Mai 2026, ausreichend Zeit hatten, sich darauf vorzubereiten und viele Anwohner/innen heute bereits frühzeitig ihre Häuser und Wohnungen verlassen haben, gehen das Ordnungsamt der Stadt Köln und der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf nach derzeitigem Stand davon aus, dass die Bombe bereits am frühen Nachmittag entschärft werden kann.
Update, 11.5.26, 11.28 Uhr:
Die Dürener Straße ist zwischen Militärringstraße und Mommsenstraße gesperrt. Vom Stadtwaldgürtel aus kann die Dürener Straße nur bis zur Sperre an der Kitschburger Straße befahren werden. Ein Abbiegen in die Mommsen- oder Kitschburger Straße ist nicht möglich.
Exakt 4.446 Anwohner/innen müssen ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Viele haben dies bereits getan – das liegt wohl auch daran, dass sie sich seit Freitagabend, 8. Mai 2026, auf die Evakuierung vorbereiten konnten. Aktuell sind 96 Krankentransporte (St.-Elisabeth-Krankenhaus und Anwohner/innen) angemeldet. Damit die Krankentransport- und Rettungswagen zügig voran kommen, ist die Kitschburger Straße für ihre Aufstellung gesperrt.
Update, 11.5.26, 09.24 Uhr:
Die Evakuierung hat begonnen.
Die KVB-Linien 7 und 136 sind getrennt beziehungsweise umgeleitet und fahren jetzt wie folgt:
- Linie 136 wird ab Haltestelle „Dürener Straße/Gürtel“ über den Lindenthalgürtel, die Gleueler Straße und die Militärringstraße in Richtung Else-Lang-Straße umgeleitet und umgekehrt. Die Fahrten, die planmäßig nur bis zum St.-Elisabeth-Krankenhaus gefahren wären, enden an der Endhaltestelle „Deckstein“ der Linie 146.
- Linie 7 verkehrt aus Richtung Porz kommend bis zur Haltestelle „Dürener Straße/Gürtel“ auf dem normalen Linienweg und wird dann nach Sülz zum Hermeskeiler Platz (Endhaltestelle „Sülz“ der Linie 9) abgeleitet. Aus Richtung Frechen verkehrt die Linie 7 dann nur zwischen der Endhaltestelle „Frechen“ und der Haltestelle „Stüttgenhof“.
Update, 9.5.26, 15.45 Uhr:
Die Kitschburger Straße muss zwischen Dürener Straße und Friedrich-Schmidt-Straße am Montag, 11. Mai 2026, weiterhin (wie am Wochenende üblich) voll gesperrt bleiben, da die Feuerwehr hier den Rettungsmittelhalteplatz für die Krankentransporte betreiben wird (Evakuierung des St.-Elisabeth-Krankenhauses Hohenlind).
Die KVB leiten die Linien 7 und 136 um:
- Linie 136 wird ab Haltestelle „Dürener Straße/Gürtel“ über den Lindenthalgürtel, die Gleueler Straße und die Militärringstraße in Richtung Else-Lang-Straße umgeleitet und umgekehrt. Die Fahrten, die planmäßig nur bis zum St.-Elisabeth-Krankenhaus gefahren wären, enden an der Endhaltestelle „Deckstein“ der Linie 146.
- Linie 7 verkehrt aus Richtung Porz kommend bis zur Haltestelle „Dürener Straße/Gürtel“ auf dem normalen Linienweg und wird dann nach Sülz zum Hermeskeiler Platz (Endhaltestelle „Sülz“ der Linie 9) abgeleitet. Aus Richtung Frechen verkehrt die Linie 7 dann nur zwischen der Endhaltestelle „Frechen“ und der Haltestelle „Stüttgenhof“.
Die Evakuierung startet am Montag um 9 Uhr.
Erstmeldung vom 8.5.26: Bei Bauarbeiten wurde am heutigen Freitag, 8. Mai 2026, im Bereich „Am Mönchshof“ in Köln-Lindenthal, ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder.
Das Kampfmittel soll am Montag, 11. Mai 2026, entschärft werden. Dafür muss der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden, wovon auch das St.-Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind betroffen ist. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort.
Das Ordnungsamt entscheidet über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. Der endgültige Gefahrenbereich wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst mit einem Radius von 500 Metern festgelegt (siehe Karte im Anhang). Alle Kitas und Schulen im Evakuierungsbereich bleiben am Montag geschlossen. Die Stadt Köln bittet alle Eltern, sich darauf vorzubereiten. Rund 4.100 Personen werden von Evakuierungen betroffen sein. Wann der Blindgänger am Montag entschärft werden kann, steht noch nicht fest.
Eine Anlaufstelle wird in der Theodor-Heuss-Realschule, Euskirchener Straße 50, Köln-Sülz, eingerichtet, sie ist ab 9 Uhr geöffnet – aus diesem Grund kann der Schulbetrieb hier ebenfalls nicht stattfinden.
Wegen Straßensperren und damit verbundenen Verkehrsbehinderungen wird gebeten, sich auf der Internetseite der Stadt Köln (www.stadt.koeln), bei Radio Köln, WDR und anderen Medien sowie online bei den Kölner Verkehrs-Betrieben und weiteren betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren.


