Am 13./14. und 20./21. Juni finden die jeweiligen Aufstiegsspiele der jeweiligen Regionalligen statt, also erst in rund viereinhalb Wochen. Zwar haben beide Teams noch jeweils zwei Liga-Spiele vor sich. Bei der Hertha geht es so zur zweiten Mannschaft von Union Berlin und gegen Carl Zeiss Jena II. Doch nachdem sowohl für die Berlinerinnen als auch für den 1. FC Saarbrücken die Meisterschaft schon vorzeitig feststeht, stellt sich angesichts der langen Wartezeit auf das eigentlich Finale dieser Saison die Frage: Wie bitte hält man nun die Spannung hoch?

Für Herthas Trainer Tobias Kurbjuweit ist „das Geheimnis“ und zugleich „unsere Aufgabe im Trainerteam, da ein paar Reize zu setzen in den nächsten Wochen, um keinen Spannungsabfall zu haben. Aber letztlich haben wir, so nenne ich das, zwei Bonusspiele.“ Aus Berliner Sicht nähert man sich der Sache mit einem psychologischen Kniff. Statt sich darüber zu empören, als Meister nicht direkt aufzusteigen, deutet Kurbjuweit die Aufgabe einfach um, indem er sagt: „Wir freuen uns darauf, uns nochmal mit einem Meister aus einer anderen Staffel messen zu können. Und ich bin guter Dinge, dass wir auch da schlagkräftig genug sind.“