Nominiere dein eigenes Aufgebot 

Cacau stellt Deutschlands WM-Kader auf: Atubolu mit dabei - DFB-Team

©TM/IMAGO

Am 21. Mai nominiert Julian Nagelsmann seinen Kader für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Bis dahin muss der Bundestrainer einige knifflige Personalentscheidungen treffen und sich auf 26 Spieler festlegen. Mit dem Transfermarkt-Kadertool kann sich jeder Fan in diese Rolle versetzen und sein eigenes Aufgebot zusammenstellen. Das hat auch der frühere DFB-Stürmer Cacau gemacht, der von 2009 bis 2012 in 23 Partien für Deutschland auf dem Platz stand.

Cacaus WM-Kader für Deutschland

Angefangen beim Torwart-Trio würde der 45-Jährige den Kader, verglichen mit dem letzten Aufgebot von Nagelsmann im März, an einigen Stellen anders besetzen. Mit Oliver Baumann und Alexander Nübel vertraut der ehemalige Mittelstürmer denselben Spielern wie Nagelsmann; anstelle von Augsburgs Finn Dahmen setzt er auf Freiburgs Noah Atubolu. Atubolu bestritt bislang noch keine Partie im DFB-Dress, im November war er zwar nominiert, aber nicht im Kader. Der zuletzt von vielen geforderte Manuel Neuer erhält kein WM-Ticket. Zuletzt stand der 40-Jährige bei der Europameisterschaft 2024 für die DFB-Elf auf dem Feld und erklärte seine Karriere im Nationalteam im Anschluss für beendet.

Die erste Überraschung folgt auf den Verteidigerpositionen. Während die Stammbesetzung sich nicht verändert, würde der Ex-Stuttgarter auf der rechten Abwehrseite Ridle Baku anstelle des zuletzt nominierten VfB-Profis Josha Vagnoman als Backup für Kapitän Joshua Kimmich mitnehmen. Links hinten setzt Cacau, der von 2003 bis 2014 für die Schwaben auflief, mit Maximilian Mittelstädt auf einen Stuttgarter. Die Besonderheit ist, dass dafür weder David Raum noch Nathaniel Brown ihren Platz abtreten müssen. Cacau würde einen Innenverteidiger weniger nominieren. Der bei Newcastle United unter Vertrag stehende Malick Thiaw müsste Deutschland von zu Hause aus anfeuern.

Erstelle deinen eigenen WM-Kader

DFB-Kader für die WM 2026: Cacau verzichtet auf Quartett um Nmecha

Bei der Auswahl der Spieler für das deutsche Mittelfeld und den Sturm hält Cacau weitere Überraschungen bereit. Sowohl BVB-Profi Felix Nmecha als auch Leroy Sané von Galatasaray bekommen kein Ticket. Nmecha hatte in den letzten Länderspielen den Vorzug vor Stuttgarts Angelo Stiller erhalten, verpasste zuletzt jedoch einen Monat mit einem Außenbandriss, ehe er am 33. Spieltag sein Comeback gab. Bei Sané dürften derweil sportliche Faktoren der Grund sein. Das ist dennoch eine kleine Überraschung, da Sané unter Nagelsmann zum Stammpersonal gehörte und durch die Verletzung von Serge Gnabry ein zusätzlicher Platz in der Offensive frei wird. Ebenfalls nicht dabei sind die Premier-League-Legionäre Anton Stach und Pascal Groß.

Spielervergleich

Borussia Dortmund

VfB Stuttgart

50,00 Mio. €

Marktwert

45,00 Mio. €



Zentrales Mittelfeld

Position

Defensives Mittelfeld


30.06.2030

Vertrag bis

30.06.2028

Zum kompletten Spielervergleich

Dafür bekommen die zuletzt außer Acht gelassenen Kevin Schade, Karim Adeyemi und Said El Mala ihre Chance. Mit der Nominierung El Malas dürfte Cacau wohl einige Fanherzen beruhigen, die den Kölner Shootingstar vehement als Teil des WM-Kaders fordern: „Wer aber unbedingt mitmuss, ist El Mala. Bereits zwölf Saisontore, der zweitbeste deutsche Torschütze in der Bundesliga. Da darf es eigentlich keine zwei Meinungen geben“, schreibt User „hbk26“ im Nationalmannschafts-Forum. Die Nominierung Adeyemis ist überraschend, da dieser in den vergangenen beiden Monaten auch aufgrund von Verletzungen eher sporadisch zum Zug kam. Die Nase vorn beim BVB hat Maximilian Beier, der unter Cacau nicht im deutschen WM-Kader stehen würde.

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