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Leon Goretzka feiert seinen Bayern-Abschied mit einer exklusiven „White Party“. Uli Hoeneß kommt – und bricht als Einziger die Kleiderordnung.

München – Vor der großen Meister-Party am Wochenende stieg beim FC Bayern schon eine fast noch größere Sause: Leon Goretzka lud zum Abschied – und fast alle kamen. Das Motto war klar definiert, die Location stilvoll gewählt, die Gästeliste beeindruckend. Doch ausgerechnet der prominenteste Gast des Abends sorgte für den modischen Fauxpas.

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Goretzka hatte als Motto „White Party“ ausgegeben: Alle Gäste sollten in komplett weißen Klamotten erscheinen. Gefeiert wurde laut Bild im Szene-Lokal „Hoch5“ im Münchner Werksviertel – stilecht mit eigener Rooftop-Bar. Das Wetter spielte bei rund 15 Grad nur halb mit, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Goretzka selbst war um 18.08 Uhr einer der Ersten vor Ort, kurz danach folgten Vorstandschef Jan-Christian Dreesen, Manuel Neuer, Serge Gnabry, Sportvorstand Max Eberl, Präsident Herbert Hainer, Tom Bischof und Lennart Karl.

Goretzka lädt zur Abschiedsparty beim FC Bayern: Illustre Gästeliste um Vereinspatron Uli Hoeneß

Später gesellten sich Joshua Kimmich, Harry Kane, Aleks Pavlovic, Alphonso Davies, Josip Stanisic und Konrad Laimer dazu – nahezu die komplette Mannschaft war versammelt. Auch Ex-Bayern-Star Jérôme Boateng ließ es sich nicht nehmen. Und dann kam Uli Hoeneß – mit Ehefrau Susi. Dass der Bayern-Patron persönlich für Goretzka erschien, sagt alles über den Stellenwert des Mittelfeldspielers nach acht Jahren beim Rekordmeister. Verziehen sei ihm da auch der modische Ausrutscher: Hoeneß trug ein blaues Sakko und eine beige Hose. Immerhin – seine Turnschuhe waren weiß.

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Trainer Vincent Kompany hingegen hielt sich vorbildlich an die Kleiderordnung und erschien in komplett weißer Kleidung. Er hatte Goretzka zuletzt ausdrücklich gelobt: „Leon war in meiner Geschichte bei Bayern auf jeden Fall immer ein wichtiger Spieler! Er hat einfach immer wieder gezeigt, was es heißt, absoluter Profi zu sein, immer wieder zu kämpfen. Auch in Situationen, wo keiner mehr an ihn geglaubt hat, hat er immer an sich selber geglaubt. Es ist eine schöne, schöne Geschichte für unseren Kader.“

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Für den kuriosesten Moment des Abends sorgten allerdings nicht die Fußball-Stars, sondern zwei Schafe, die auf dem Dachgarten des „Hoch5“ leben – in unmittelbarer Nachbarschaft zur Feier, nur durch einen hüfthohen Zaun getrennt. Gegen 21 Uhr zogen sich die tierischen Gäste in ihre Holzhütte zurück. Die Bayern-Stars feierten derweil noch lange weiter: Kompany verließ die Party erst um 1.19 Uhr, Upamecano folgte kurz danach um 1.27 Uhr.

Goretzkas Vertrag läuft im Sommer aus, sein nächstes Ziel ist noch nicht offiziell bestätigt – die heißeste Spur führt nach Italien zum AC Mailand. Was bleibt, ist das Bild eines Spielers, der Bayern erhobenen Hauptes verlässt: mit fast dem gesamten Kader, den Vereinsbossen und dem Ehrenpräsidenten im Schlepptau. Am Wochenende steht dann die Meister-Party an – diesmal nicht in Weiß, sondern in Schale. (ck)