Die Saison des FC Nantes nimmt ein trauriges Ende. Nach einem Platzsturm muss die Partie gegen Toulouse abgebrochen werden. Trainer Vahid Halilhodzic kämpft mit den Tränen.

Eklat zum Saisonabschluss in der Ligue 1: Das letzte Saisonspiel des FC Nantes musste nach einem Platzsturm durch Teile der eigenen Fans abgebrochen werden.

Bereits vor der Partie am 34. Spieltag gegen den FC Toulouse stand Nantes als Absteiger fest. Die sportliche Enttäuschung brachte die Emotionen einiger Anhänger offenbar zum Überkochen.

In der 22. Minute eskalierte die Lage: Ein Sicherheitszaun zwischen Tribüne und Spielfeld wurde von einer Gruppe Zuschauer durchbrochen. Pyrotechnik und Rauchbomben wurden gezündet, während überwiegend schwarz gekleidete Anhänger den Rasen stürmten.

Die Spieler beider Teams flüchteten umgehend in Richtung Spielertunnel. Besonders aufgebracht reagierte Nantes-Trainer Vahid Halilhodzic, der seine letzte Partie vor dem geplanten Karriereende absolvieren wollte. TV-Bilder zeigten ihn im hitzigen Wortwechsel mit einigen Fans.

Heftiger Platzsturm in Frankreich

Nach rund einer Minute zogen sich die Angreifer zunächst zurück, als die Polizei in das Stadionrund einzog. Aus dem Fanblock flogen jedoch weiterhin Gegenstände in Richtung der Einsatzkräfte, die sich vor der Tribüne positionierten.

Die Spielunterbrechung mündete schließlich offiziell im Abbruch der Partie. In den Katakomben wurde Halilhodzic kurz darauf von den Kameras eingefangen, wie er kopfschüttelnd und sichtlich bewegt mit den Tränen rang – ein trauriges Ende seiner Trainerkarriere.

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