Am Abend des 20. September 1866 ging ein neuartiges Licht in den Straßen Düsseldorfs an. Öffentliche Straßenlaternen gab es zu der Zeit zwar schon in Teilen der Stadt. Doch waren diese mit Rapsöl oder Talg gefüllt – entsprechend unzuverlässig und spärlich leuchteten sie nur. Das änderte sich, als vor knapp 160 Jahren das erste städtische Gaswerk an der Luisenstraße seinen Betrieb aufnahm. Nicht nur wurde damit Düsseldorfs Straßenbeleuchtung sukzessive ausgebaut und die Straßen somit „sicherer gemacht“, schreiben die Stadtwerke in ihrer Chronik. Für das kommunale Versorgungsunternehmen war es zugleich die Geburtsstunde.