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Saisonziel erfüllt! Nach einer Spielzeit ohne internationalen Fußball ist RB Leipzig zurück in der Champions League. Aus einer Gruppe voller Individualisten formte Trainer Ole Werner (38) in seiner ersten RB-Saison eine Einheit und führte diese auf Bundesliga-Platz drei.
BILD sagt, welche drei Stars besonders von Werner profitiert haben – und wer die hohen Erwartungen nicht erfüllen konnte!
Die Gewinner
YAN DIOMANDE (19): Als völlig unbekanntes Offensiv-Talent holten ihn die Leipzig-Bosse für 20 Mio. Euro von Spanien-Klub Leganés. Auf den ersten Blick eine extrem hohe Summe für einen Spieler, der damals nur einen Marktwert von 1,5 Mio. Euro hatte – rückblickend ein Mega-Schnäppchen.

Erfolgreiches Duo: Christoph Baumgartner (r.) und Yan Diomande
Foto: picture alliance/Eibner-Pressefoto
Mit zwölf Toren und neun Vorlagen wurde der Flügelflitzer von der Elfenbeinküste zu DEM Senkrechtstarter der Bundesliga. Zahlreiche Top-Klubs aus Europa (u.a. Liverpool, Paris, Bayern) sind mittlerweile heiß auf ihn. Leipzig winkt in Zukunft ein Rekord-Transfer über 100 Mio. Euro.
CHRISTOPH BAUMGARTNER (26): Hinter Konkurrent Xavi Simons (23/Tottenham) wurde er in der Vorsaison kleingehalten. Nach dem Abgang des Holländers trat Baumgartner aus dem Schatten und entwickelte sich mit 13 Toren und neun Vorlagen zu Leipzigs Top-Scorer.
Neben seinen Leistungen auf dem Rasen wurde der Österreicher auch neben dem Platz zum absoluten Führungsspieler – der in der neuen Saison zum Vize-Kapitän aufsteigen könnte.
NICOLAS SEIWALD (25): In seiner dritten Saison in Leipzig ist er in Leipzig endgültig angekommen. Mit Werners Vertrauen im Rücken, wurde der Mittelfeld-Abräumer zum absoluten Stammspieler. 31 Mal stand Seiwald in der Startelf. Was ihm lediglich fehlt: Sein erster RB-Treffer.
Die Verlierer
CONRAD HARDER (21): Er kam als Königstransfer für 24 Mio. Euro von Sporting Lissabon. Die Summe konnte der Dänen-Stürmer bisher nicht zurückzahlen. Harder blieb hinter Romulo (24) meist nur die Joker-Rolle. Drei Tore und drei Vorlagen sind für seine Ansprüche deutlich zu wenig.

Conrad Harder (21, r.) und Johan Bakayoko (23) blieben bei RB Leipzig hinter den Erwartungen zurück
Foto: picture alliance/ZB
JOHAN BAKAYOKO (23): Der 18-Mio.-Neuzugang, der im Sommer mit Hilfe von Global-Boss Jürgen Klopp (58) zu RB Leipzig geholt worden war, blieb hinter den Erwartungen zurück. In der Hinrunde war der Belgier auf dem rechten Flügel noch Stammspieler, im Winter jedoch warfen ihn sehr hartnäckige muskuläre Probleme aus der Bahn.
Statt auf dem Rasen fiel er danach nur noch neben dem Platz mit teuren Luxus-Artikeln auf, die er unter anderem kurz vor dem Spiel in Stuttgart auf Instagram postete.
LUKAS KLOSTERMANN (29): Der dienstälteste Leipziger (seit 2014 unter Vertrag) erlebte seine schwierigste RB-Saison. Der frühere Nationalspieler sollte den Klub schon letzten Sommer verlassen. Klostermann blieb und war den größten Teil der Saison nur Zuschauer.
Nur einmal stand der Innenverteidiger in der Startelf. Insgesamt wurde er nur mickrige 95 Minuten in fünf Spielen eingesetzt.