Russischer Exil-Künstler Semyon Skrepetsky in Polen ermordet

Ein russischer Künstler und Putin-Kritiker ist im Osten Polens auf offener Straße erschossen worden. Auf den 44-Jährigen seien mehrere Schüsse abgegeben worden, sagte ein Polizeisprecher der Woiwodschaft Lublin der polnischen Nachrichtenagentur PAP zufolge. Tatort war die Stadt Biała Podlaska, die etwa 35 Kilometer vor der Grenze zu Belarus liegt.

imago images 0859031163Vergrößern des BildesDer exilrussische Künstler Semyon Skrepetsky bei einer Protestaktion vor der russischen Botschaft in Berlin (Archivbild). (Quelle: IMAGO/Vasily Krestyaninov / SOPA Images/imago)

Dem Hergang nach sehe es nach einer geplanten Tötung aus, sagte der Polizeisprecher. „Wir kennen aber das Motiv des Täters bisher nicht“, sagte er. Gefasst werden konnte der Schütze nicht. Mehr dazu lesen Sie hier.

Selenskyj: Putin weist Gesprächsangebot der Ukraine zurück

Der russische Staatschef Wladimir Putin hat nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ein gemeinsames Treffen zur Beendigung des Kriegs abgelehnt. „Wir haben Putin dazu gedrängt, sich an einem Format zu beteiligen, das eine echte Lösung zur Beendigung des Kriegs ermöglichen würde. Wir wollen nichts anderes“, teilte die Präsidialverwaltung mit. Doch die russische Seite wies die Initiative den Angaben zufolge zurück.

Zuvor hatten sich bereits Deutschland, Frankreich und Großbritannien für eine neue Runde von Verhandlungen bemüht. Auf dem G7-Gipfel im französischen Évian soll zudem US-Präsident Donald Trump ermuntert werden, Putin zu Verhandlungen zu bewegen.

Russland: Drohnentrümmer lösen Brand in Öllager aus

Herabstürzende Trümmerteile einer Drohne haben Behördenangaben zufolge einen Brand in einem Öllager in der südrussischen Region Krasnodar verursacht. Es gebe keine Opfer, teilen die örtlichen Behörden auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Die Anlage befindet sich in der Gegend von Poltawskaja unweit der von Russland annektierten Halbinsel Krim.

Ein brennendes Öllager in Russland (Archivbild).Vergrößern des BildesEin brennendes Öllager in Russland (Archivbild).

Lukaschenko: Russland und Ukraine müssen Kompromisse schließen

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko ruft Russland und die Ukraine zur Kompromissbereitschaft auf, um den seit mehr als vier Jahren andauernden Krieg zu beenden. Ein militärischer Sieg sei für beide Seiten unrealistisch, sagt der enge Verbündete des russischen Präsidenten Wladimir Putin in einem am Montag veröffentlichten Interview des Fernsehsenders Al Arabija. Mehr dazu lesen Sie hier.

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