Christina Marinidis liebt die Nacht. „Gerade weil sie etwas Geheimnisvolles hat“, sagt sie. Sie liebt Fantasy. Und Science-Fiction. Und – wenn man die Ästhetik der Dunkelheit begehrt, ist das fast eine logische Schlussfolgerung – sie begeistert sich ebenso für Schauermärchen. Edgar Allan Poe, Theodor Storm, Mary Shelley. Dass ihre Fingernägel schwarz lackiert sind und sie eine silberne Kette mit einem mystischen Mandala trägt, mag nur eine Randnotiz sein, aber vielleicht gehört auch das zu ihrer Identität.